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Kind

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Geschenkideen Pt.2

22. Februar 2016

Gestern habe ich euch ja meine Geschenkideen für unser Baby vorgestellt. Heute folgt also die Ideenliste für den großen Bruder.

Kind-Wishlist zu Ostern

Unser Sohn, mittlerweile 5 Jahre alt, hat eigentlich schon allerhand an Spielsachen. Da er sich zur Zeit sehr für Kreative Beschäftigungsmöglichkeiten wie malen interessiert, wird er dieses Jahr sicherlich ein wenig Kreativspielzeug zwischen den Eiern finden. Die Schablonen von Djeco finde ich besonders toll, da sie flexibel und die Linien breit genug für Stifte sind. Findet man ja auch nicht so häufig. Dann habe ich noch ein Stempelset mit witzigen Monstermotiven und einen Satz Knete entdeckt. Seit langer Zeit wünscht er sich auch eine Bionicle-Figur von LEGO. Dieser Wunsch wird ihm sicherlich erfüllt. Mein Mann und ich haben irgendwann mal festgelegt, dass Geschenke zu Anlässen wie Ostern, Geburtstag oder Weihnachten grundsätzlich etwas Nützliches, etwas zum Lesen und etwas zum Spielen beinhalten sollten. Was zum Spielen wäre mit der Lego-Figur oder den Kreativspielsachen bereits erledigt. Fehlt noch etwas Nützliches. Da er letztes Jahr mit Fussball begonnen hat und die alten Fussballschuhe nun zu klein sind, wären neue Fussballschuhe angebracht. Eine Alternative wäre auch der Spiel- bzw. Aufräumsack von ZIZU (aktuell sogar mit Rabattaktion – nähere Infos unten). Ich hab solche Dinger ja schon oft auf Pinterest gesehen. Und da wir sowieso nie ohne Spielzeug das Haus verlassen, wenn wir Verwandtschaft oder Freunde besuchen, wäre so ein Teil unheimlich praktisch. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Nachtlicht. Bisher nutzen wir eine  herkömmliche Tischlampe. Da mir die aber viel zu hell ist und das komplette Zimmer ausleuchtet, ist so eine Nachtlampe eigentlich längst überfällig. Oder eine Schatzkiste. Wollte ich eigentlich schon zu seiner Geburt besorgen, um dort alle Erinnerungen für ihn zu sammeln. Schande über mein Haupt, dass bisher alles nur in einem alten Schuhkarton verweilt! Bleibt also nur noch etwas zum Lesen übrig. Schon seit EEEEwigkeiten möchte ich ein Buch von Dr. Seuss unser eigen nennen. Zwar kennen wir viele seiner Geschichten schon aus Filmen aber ein Buch fehlt noch in unserer Sammlung. Alternativ dazu würde aber auch ein Hörspiel-Set von “Peterson & Findus” eine tolle Beigabe sein. Zu guter letzt ist mir dann noch etwas dekoratives eingefallen. Unser Sohn hat letztens eine Vorstellung über Sternzeichen in unserem Planetarium angeschaut. Von den Sternzeichen war er ganz begeistert. Über ein Bild mit seinem eigenen Sternzeichen würde er sich also sicher freuen.

Ostern

Spielsack von ZIZU (bis 31.03.16 gibt’s 10% Rabat auf alle Bestellungen – nur 1x pro Kunde einlösbar, Code: 4NAIU1A2) // Hörspiel von “Peterson & Findus” // Knete von Oetinger // Sternzeichen-Karte von SONA-kreativ // Schatzkiste von Engel & Banditen // Buch von Dr. Seuss //Fussballschuhe von Adidas // Monsterstempel von Djeco // Nachtlicht von Haba // Schablonen von Djeco // Bionicle von LEGO

Grafik via Freepik

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Geschenkideen Pt.1

21. Februar 2016

Ostern steht ja vor der Tür. Zeit um über kleine Geschenkideen nachzudenken. Bei diesem Fest scheiden sich ja die Geister. Soll man nun was schenken oder reichen denn nicht ein paar bemalte Eier und ein wenig Süßkram? Die Vorstellung von einem Osterfest nur mit bunten Eiern und einigen Schokohasen ist sehr schön, aber wir machen unseren Kindern auch gern Geschenke. Die Kids haben ja auch erst kurz vor Weihnachten Geburtstag und bekommen sehr wenig “mal so zwischendurch”. Da bietet sich an Ostern nochmal die gute Gelegenheit Geschenke zu machen. Kein Riesigen, sondern eher Kleinigkeiten oder Nützliches, was der Osterhase dann versteckt. Auch die Verwandtschaft, die bei uns sehr groß ist, schenkt den Kindern gern etwas. Dann lieber zu einem Anlass wie Ostern, anstatt ständig zwischendurch. Und da wir nicht den zwanzigsten Babybody oder die fünfzigste Dinofigur gebrauchen können, habe ich hier mal eine Ideenliste für das Baby zusammengetragen. Die Liste für das große Kind kommt dann morgen! Mal schauen was der Osterhase davon verstecken wird.

Baby-Wishlist zu Ostern

Obwohl wir für das Studentenbaby noch viel vom großen Bruder verwenden können, fehlen uns noch einige Sachen. So bin ich erst kürzlich auf das schöne Set für Wickelanwendungen von Juls gestoßen. Soetwas hatten wir beim Sohn überhaupt nicht. Da wurden einfach Handtücher umfunktioniert. besonders praktisch war das aber nicht, weil ständig immer alles verrutscht ist. Auch so eine Windeltasche, mit Platz für sämtliche Wickelutensilien für unterwegs, fehlt bisher. Unsere Wickeltasche tut’s zwar auch, allerdings ist der Henkel sehr unpraktisch und der Innenraum auch nicht so schön aufgeteilt. Und ich möchte auch nicht immer zwei riesige Taschen mit mir rumschleppen, wenn wir unterwegs sind. Da ist so eine Windeltasche schon recht praktisch. Kommen wir zur Deko! Auch wenn das Baby mittlerweile einige Monate alt ist, haben wir das Babyzimmer ein wenig vernachlässigt. Bisher erfüllt es nur seinen Zweck und bietet Platz für Kommode und Wickeltisch. Im Shop von Nanajuu bei Dawanda finden sich so einige schöne Artikel. Ach was sag ich da! Da ist alles schön! Die Girlande gefällt mir besonders gut. Hab ich so auch noch nie gesehen. Die Idee mit den schlichten Kugeln finde ich klasse. Auch das Namenposter mit dem Regenwolken-Print und das Wandbild-Set sind genau nach meinem Geschmack. Ansonsten fehlen uns nur noch Kleinigkeiten. Tausendkind hat ja unzählige schöne Teller, Bescher und Schalen. Beim Stöbern bei Dawanda habe ich noch diesen schönen Beißring entdeckt. Ich konnte mich gar nicht richtig entscheiden, welchen ich nun am schönsten finde.

Ostern

Wadenwickel von Juls // Filzkugel-Girlande von Nanajuu // Windeltasche von Glückspilzig // Trinklerntasse Fuchs von Lässig // Schüssel Elefant von Lässig // Namensposter von Nanajuu // Becher Flower von Rice // Schale von Engel. // Wandbilder-Set von Nanajuu // Holzbuchstaben von Herzerquicklich // Teller Jade Flower von Rice // Beißring von NiHaMa // Teller Prinzessin von Petit Jour

Grafik via Freepik

Familie

Brettspiele für und mit Kinder(n)

16. Februar 2016

Im Winter ist man ja wetterbedingt eher drinnen als draußen. Und da zur Zeit bei uns besonders miesepetriges Wetter ist, muss man sich ja Gedanken machen, womit man sich die Nachmittage so vertreibt. Jeder kennt sie und viele lieben sie auch. Brettspiele. Unser Sohn ist mittlerweile auch in einem Alter, wo man einfache Spiele mit ihm spielen kann. Es macht allen Spaß und ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für die ganze Familie.

Brettspiele und die Förderung sozialer Kompetenzen

Kinder lernen vor allem im und durch das Spiel. Weiß ja jeder. Aber die Vorteile von Brettspielen sind vielen ja gar nicht so bewusst, merke ich oft. Durch das gemeinsame Spiel lernen Kinder vor allem den Umgang mit anderen und sich selbst. Sie müssen beim gemeinsamen Brettspiel lernen mit Spannung, wenn sie selbst am Zug sind oder auch mit Langeweile, wenn sie beispielsweise nicht am Zug sind, umzugehen. Die Wahrnehmung und auch die Konzentration werden geschult, genauso wie das strategische und auch logische Denkvermögen. Sie lernen den Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Auch wenn das Verlieren, sicher zu den größten Herausforderungen (nicht nur für Kinder) gehört. Hier sollten sich vor allem die erwachsenen Mitspieler ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Bei einer Niederlage sollte mit Humor, Durchhaltevermögen und Zuversicht reagiert werden. Kinder lernen bei gemeinsamen Brettspielen auch, dass es Regeln gibt, die eingehalten werden. Und die Regeln gelten für alle gleichermaßen. Eine Art von Verlässlichkeit die für Kinder sehr wichtig ist. Brettspiele können das Gemeinschaftsgefühl und den familiären Zusammenhalt fördern.

Ich erinnere mich noch genau an unser erstes, richtiges Spiel mit unserem Sohn. Lotti Karotti. Simpel aber trotzdem spannend – auch für uns “Große”. Das Kind gewann die ersten Runden mit deutlichem Vorsprung. Die Freude war natürlich groß. Auch für uns als Eltern war es toll zu sehen, dass er so viel Spaß dabei hatte. Doch dann kam die erste Niederlage. Die Freude war wie weggeblasen. Stattdessen Wut und Empörung. Er verlor die Lust an dem Spiel. Behutsam erklärtem wir ihm, dass man nicht immer einfach aufhören kann, nur weil es mal unangenehm wird. Natürlich hat er das in dem Moment nicht gleich begriffen. Und natürlich war auch der Kummer über die eigene Niedelage nicht sofort vergessen. Aber durch das regelmäßige Spielen, hat er mehr und mehr gelernt mit seinen eigenen Misserfolgen umzugehen und anderen einen Sieg zu gönnen. Tränen fließen fast gar nicht mehr, wenn er mal verliert. 

Die Vorteile von Brettspielen in Sachen Sozialverhalten liegen also auf der Hand. Zudem können Kinder aber völlig neue Dinge entdecken. Je nach Spiel können Zahlen, Formen und Farben oder sogar die Uhr ablesen spielerisch näher gebracht werden.

Brettspiele

Das passende Spiel ist wichtig 

Damit den Kids aber nicht der Spaß verloren geht, ist es wichtig je nach Alter und Erfahrung (hinsichtlich von Brettspielen) des Kindes das passende Spiel auszusuchen. Dabei gilt es folgendes zu beachten:

  • je jünger und unerfahrener das Kind, desto simpler und leichter zu verstehen sollte das Spiel sein. Komplexe Spielaufbauten und Strategien überfordern schnell.
  • kurze und schnelle Spiele eigenen sich vor allem für kleine Kinder, die sich noch nicht über eine längere Zeit konzentrieren können
  • das Spiel sollte kindgerecht gestaltet sein. Ein farbenfroher Spielplan macht mehr Freude als ein schwarz-weiß-Brett
  • bei den Anforderungen sollte unbedingt auf die Fähigkeiten des Kindes geachtet werden. Wenn es notwendig ist, zählen zu können, so sollte das Kind es auch sicher beherrschen. Ansonsten geht der Spielfluss verloren und somit auch der Spaß
  • Regeln sind da um gebrochen zu werden. Nun ja, natürlich nicht ganz. Aber in gemeinsamer Absprache kann man einige Regeln zur besseren Spielbarkeit abändern oder ganz weglassen
  • Der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Wenn das Spiel zu langweilig wird oder dem Kind einfach nicht gefällt, sollte man nach einer Alternative schauen. Sonst geht womöglich die Lust am gemeinsamen Brettspiel verloren

 

Ob klassische Spiele wie “Dame” oder “Mensch-ärgere-dich-nicht” oder moderne Kinderspiele wie “Lotti Karotti” oder “Monopoly-Junior”. Es gibt eine riesige Auswahl. Wir haben mittlerweile schon eine kleine Sammlung mit Spielen aller Art. Uns macht es unheimlich Spaß uns gemeinsam am Tisch zu freuen und auch mal zu ärgern. Spielt auch gern Brettspiele mit euren Kids? Habt ihr Vorschläge welche auf keinen Fall in unserer Sammlung fehlen dürfen?

Muttergefühle

Jungsmama zu sein, ist manchmal schwer…

10. Februar 2016

Ich weiß nicht recht wie ich es sagen soll. Es steht ja schon im Titel. Jungsmama zu sein fällt mir nicht immer leicht, denn manchmal habe ich das Gefühl, den Bedürfnissen meines Sohnes nicht gerecht zu werden. Man hört ja oft, dass Jungen lauter, wilder und ungestümer seien als Mädchen. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus kann ich das so bestätigen. Unser Sohn und auch seine Kitakumpels sind fast alle durch die Bank weg sehr wilde Kerle. Nichts worüber man klagen müsste. Aber manchmal überfordert mich das. Oft ist es mir zu laut beim Spielen. Und oft weiß ich auch gar nicht wie ich mit ihm spielen soll. Er mag Dinos, Kämpfe und Crashbahnen. Es muss ordentlich krachen, KRAWUMM!!! und laut PENG!!! machen. Löwen und Tiger müssen erlegt werden. Autos bauen nur Unfälle. Und Ritter müssen in einer königlichen Schlacht eine neue Burg erobern. Ich kann damit recht wenig anfangen. Wenn es nach mir ginge, würden wir die Nachmittage bücherwälzend auf dem Sofa, bastelnd am Tisch oder mit einer Runde “Lotti Karotti” verbringen. Aber das ist ihm zu langweilig.

Neulich mochte er mit seinen großen Dinosaurierfiguren spielen. Und weil ich ahnte was genau er spielen wollte, sagte ich ohne nachzudenken: “Ich hab’ aber keine Lust mit Dinos zu spielen. Wollen wir nicht etwas anderes machen?” “Och Nööö!” Mit Tränen in den Augen und bitter enttäuscht, antwortete er mir: “Und warum habe ich die Dinos dann?!”

Es zerriss mir das Herz. Wie er vor mir stand, dieser kleine Mensch. In diesem Moment tat er mir so unglaublich leid. Weil ich selbst nur zu gut weiß, wie sich das anfühlt. Meine Eltern und auch Großeltern haben – soweit ich mich erinnern kann – nie so richtig mit mir gespielt. Vielleicht wussten sie damals auch nicht so recht wie. Aber weil ich noch genau weiß wie ich mich als kleines Mädchen fühlte, als die Antwort auf meine Frage nach einem gemeinsamen Spiel ein enttäuschendes “Nein” war, möchte ich, als seine Mutter, solche Gefühle nicht in ihm hervorrufen. Aber ich gehe einfach nicht in Rollenspielen mit gefräßigen T-Rex-Dinos und einem noch gefährlicherem “Spino” auf. Es bereitet mir schlichtweg keinerlei Freude. Ich komme mir blöd dabei vor – weiß nicht recht wie ich mitmachen soll. Und ich glaube mein Sohn merkt das. Zwar gebe ich mir Mühe, das Kreidezeit-Szenario mindestens genauso begeistert zu  spielen wie er, aber ich merke, dass ich nicht so ganz bei der Sache bin.

Jungsmama

Es ist nicht so, dass ich gar nicht gern mit ihm spiele. Basteln, Entdecken, Geschichten ausdenken und LEGO machen auch mir Spaß. Vor allem Letzteres könnte ich stundenlang machen.  Er leider nicht. Er braucht Action! Und das am liebsten von früh bis Abend. Es soll ja Eltern geben, die da leidenschaftlich gern mit machen. Die ihre Nachmittage ausschließlich den Interessen des Kindes widmen. Ich gehöre nicht dazu und schiele bewundernd zu den eben genannten aufopferungsvollen Eltern.

Als die Kleinkindzeit so langsam vorbeiging und man immer mehr merkte wie aktiv und energiegeladen er ist, dachten wir zunächst Sport würde einen Ausgleich schaffen. Hat nicht geklappt. Zweimal in der Woche und das Kind ist dennoch nicht ruhiger. Er ist wie er ist. Vielleicht liegt es am Winter. An den dunklen Nachmittagen, an denen man wetterbedingt nur zuhause hocken kann. Da macht sich das Problem besonders bemerkbar. Mit dem Frühling könnte es besser werden. Hoffe ich. Wenn wir wieder mehr draußen sind und er dort seine Energie herauslassen kann. Aber bitte nicht auf Spielplätzen. Die finde ich nämlich auch doof! Aber das ist ein anderes Thema. Jegliche Versuche seine Interessen in andere Bahnen zu lenken, schlugen fehl. Da wird gemotzt, geschmollt  und gebockt. Kann ich gut verstehen. Würde mich genauso ankotzen. Denn Spiele zu verweigern, die alle anderen Jungs aus seinem Umfeld spielen dürfen, ist schlichtweg nicht möglich oder besser gesagt unfair. Er gehört einfach zu diesen Kindern, die ständig Hummeln im Hintern haben. Wo der Mund nie still steht und ständig irgendwas irgendwo gefummelt werden muss. Ich glaub das hat er von mir. Sätze wie “Jetzt sitz doch endlich mal still!” hab ich zu genüge gehört.   Und auch ich fand es doof ständig ausgebremst zu werden oder immer alleine spielen zu müssen. Ich bemühe mich ja und versuche mit dem gleichen Feuereifer bei der Sache zu sein. Aber egal welche Rolle ich im Spiel dabei einnehme, es gelingt mir nicht. Es ist unauthentisch. Entweder ist mein Dinogebrüll nicht laut genug oder es ist erst gar kein richtiges Gebrüll. Pure Einfallslosigkeit meinerseits. Mittlerweile ist er in einem Alter wo das alleine spielen ganz gut klappt. Und ich muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich darüber freue. Denn das bedeutet weniger Diskussion und weniger schlechtes Gewissen. Ich frag mich oft, ob es da nur mir so geht!? Bin ich eine Rabenmutter, weil ich das kindliche Bedürfnis nach Kampfspielen und Verfolgungsjagden nicht erfülle? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht wie mein Sohn das in 15 Jahren sieht. Ob er es mir vorwirft, dass ich mich so angestellt habe oder ob er es verstehen wird.  Keiner kann mir sagen, an was er sich erinnert wenn er einmal als Erwachsener auf seine Kindheit zurückblickt. Da ich aber nicht möchte, dass seine Erinnerungen nur spielen ohne seine Eltern beinhaltet, gehe ich Kompromisse ein. Aber reicht ihm das? Denn schließlich weiß er ja nicht, dass er es in dem Punkt besser hat. Weil überhaupt mit ihm gespielt wird. Es ist ein Dilemma. Zwischen der mütterlichen Lustlosigkeit und der kindlichen Begeisterung für actiongeladene Beschäftigung.

Familie

Geschenkidee: Fotobuch

27. November 2015

Wenn man Kinder hat, möchte man am liebsten jeden schönen Moment in sich aufsaugen und nie mehr vergessen. Klappt in der Regel nur selten. Fotos können da Abhilfe schaffen. Aber im Zeitalter der Digitalisierung macht sich kaum einer die Mühe Fotos vom Handy, der Kamera oder dem Tablet zu entwickeln. Schade eigentlich, denn schließlich sind die Aufnahmen nicht gemacht worden, damit sie auf der Festplatte einstauben. Anstatt hunderter einzelner Abzüge, die dann auch nur wieder in einer Kiste herumliegen, ist ein selbst gestaltetes Fotobuch eine tolle Alternative. Man hat komplette Entscheidungsfreiheit über Farben, Layout und Qualität. Ob Familienjahrbuch, Hochzeitsalbum oder  Reisebildband. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Im Laufe der Jahre haben sich auch bei uns massig Fotos angesammelt, von denen 80% niemand außer mir gesehen hat. Das wollte ich ändern.Anlässlich zum Geburtstag des ersten Kindes, gestaltete ich ein Fotobuch mit schönen Erinnerungen. Da Dinos ganz hoch kurz stehen, wurde es ein Themenbuch, mit Aufnahmen von Besuchen im Dinopark. Und wenn das Kind sich selbst im Buch entdeckt, macht das Anschauen gleich doppelt so viel Spaß. Bei uns kam das Buch super an. 

Alle Fotobücher die ich bisher gestaltet habe, wurden bei epubli gedruckt. Eigentlich ein Selfpublishing-Anbieter, bietet epubli die Möglichkeit auch Bücher ab einer Auflage von einem Buch zu drucken. Da das Angebot für den Fotobuchdruck mit komplett selbstgestaltetem Layout mit PDF-Upload eher rar ist (die meisten Anbieter, stellen eine Software mit vorausgewählten Designs bereit), war das Berliner Unternehmen meine erste Wahl. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Es werden viele Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Papierwahl, cover und Buchgröße bereitgestellt. Der Druck geht meist sehr fix, sodass man innerhalb von wenigen Tagen das fertige Buch in den Händen hält. Bei uns werden solche Fotobücher jetzt öfters gestaltet und gedruckt. Denn Bücher schauen sich einfach schöner an als lose Aufnahmen aus der Schachtel.

Studium

Studium mit Kind?

25. August 2015

Nur 5% der Studierenden in Deutschland ziehen während ihres Studiums ein oder mehrere Kind(er) groß. Das klingt wenig und ist es im Grunde auch. Aber ist es wirklich so schwer Studium und Kindererziehung zu vereinbaren? Ich selbst habe mein derzeitiges Studium begonnen als ich bereits schwanger war. Für mich und meinen Partner schien das damals die sinnvollste Lösung zu sein. Rückblickend betrachtet war es das auch. Denn nun stehe ich kurz vor meinem Abschluss und schaue zufrieden auf die vergangenen Jahre zurück.

Ein Studium bietet mir als Mutter die notwendige Flexibilität zwischen Selbstverwirklichung und Kinderbetreuung. Ich brauche kein schlechtes Gewissen haben wenn ich in meinem Job nicht verfügbar sein kann, um mein krankes Kind zuhause zu pflegen. (Auch im Job sollte man kein schlechtes Gewissen haben müssen – aber oftmals ist es ja nicht so einfach!) Niemand stellt fragen, wenn ich mal zu einer Vorlesung nicht erscheine oder ein Seminar sausen lasse. Die Verantwortung liegt ganz bei mir selbst. Diese Verantwortung bringt aber auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich, die es zu überwinden gilt. Zum einen erfordert ein Studium an sich schon ein hohes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Ohne diese wäre ein erfolgreicher Abschluss wohl kaum möglich. Zieht man während des Studiums aber noch ein Kind groß, so muss man noch disziplinierter sein. Man muss in der Lage sein sich selbst immer wieder aufs Neue zu motivieren und sich stets das Ziel vor Augen halten zu können. Zum anderen muss man Organisationsgeschick mitbringen. Ansonsten versinkt man in einem chaotischen Alltag, der keinen Freiraum für Lernphasen bietet. Das hat bei uns mal gut und auch mal weniger gut geklappt. Prokrastination machte sich besonders und auch ungünstigerweise immer genau zur Prüfungszeit breit.

Ich muss erstmal das Bad putzen. Oh! Der Geschirrspüler muss ja noch ausgeräumt werden. Ich wollte doch schon seit Ewigkeiten mal meinen Kleiderschrank ausmisten!

In meinem Fall hat aber das Dasein als Mutter ganz von alleine dazu geführt, dass ich mich letztendlich (wenn auch oft kurz vor Zwölf) immer wieder zum Lernen aufraffen konnte. Denn schließlich mache ich das Ganze ja nicht mehr nur noch für mich allein. Hinter mir steht eine kleine Familie, die ich nicht enttäuschen möchte.

Dass es aber nicht nur auf persönliche Eigenschaften und deren Ausprägungen ankommt, sollte klar sein. Studieren bedeutet auch entbehren zu können. Das Geld ist in der Regel knapp. Mit Kind scheint es oft noch knapper zu sein. Ich persönlich sehe aber in den eventuellen finanziellen Engpässen nicht so ein großes Problem. Zum einen braucht ein Kind auch nicht immer alles was einem so erzählt wird (das bemerkt man leider erst hinterher) und zum anderen erhält man als Student zahlreiche Vergünstigungen in vielen Lebensbereichen. So gibt es neben vielen direkten finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten ( Bafög, Elterngeld, Stiftungsbeihilfen, etc.) auch Gebührenerstattungen, wie beispielsweise geringe Elternbeiträge für die Kinderbetreuung. Vor allem in den ersten Jahren stellt das eine große Hilfe dar, um sich als Familie erst einmal zu finden und die neuen finanziellen Herausforderungen meistern zu können.

Auch die Verwandtschaft kann eine große Unterstützung darstellen, wenn man Kind und Studium miteinander vereinbaren möchte. Wir haben das Glück unsere Familien in unserer Nähe zu haben. So können die Großeltern das Kind betreuen, wenn mal wieder Prüfungen anstehen oder eine Vorlesung erst am Abend stattfindet. Ohne diese Unterstützung, wären die vergangenen Jahre sicher schwieriger gewesen – vielleicht sogar unmachbar. Aus meiner Sicht bietet das Studium mit Kind neben den ganzen Herausforderungen und Entbehrungen aber auch Vorteile. Nach dem Studium kann ich mich auf meine berufliche Laufbahn konzentrieren ohne die Familienplanung anzugehen, da diese bereits abgeschlossen ist. Auch die doppelte Belastung während der Studienzeit spricht für Organisationsgeschick, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zur Selbstdisziplin. Für viele Arbeitgeber sind dies sicherlich wichtige Eigenschaften.

Viel wichtiger als diese “Rahmenbedingungen” finde ich allerdings die eigene persönliche Einstellung. Man sollte sich bewusst darüber sein, dass das Studentenleben mit Kindern nicht unbedingt dem von kinderlosen Studenten entspricht. Eine spontane Party nach den Vorlesungen? Ein Auslandsemester? So etwas ist meist nicht drin. Ein Studium mit Kind erfordert kontinuierliche Planung und Organisation. Die zeitlichen Einschränkungen und auch die Gebundenheit an einen Wohnort sollte man nicht unterschätzen.

Kurz nach Beginn meines Studiums kamen bei mir Zweifel auf. Zweifel ob die Entscheidung für ein Kind auch wirklich die Richtige war. Denn ich konnte nicht einfach spontan in eine andere Stadt fahren. Ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum kamen auch nicht in Frage. Für die persönliche Entwicklung sind solche Erfahrungen aber enorm wichtig. Es hat einige Zeit gedauert bis ich meine Situation akzeptieren konnte ohne neidisch auf meine ungebundenen Kommilitonen zu schielen. Mittlerweile habe ich erkannt, dass mich mein Kind auf eine (andere) wertvolle Weise hat reifen lassen. Elternschaft verändert alles. Ich bin in den letzten Jahren nicht nur durch meine Erfahrungen im Studium sondern vor allem durch meine Erfahrungen als Mutter gewachsen.

 

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