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Familie

Alltag

Immer wieder sonntags #5

16. Mai 2016

Schon wieder eine Woche rum. Schon wieder Zeit für unseren Wochenrückblick! In dieser Woche standen alle Zeichen auf Sommer. Wir waren dementsprechend viel draußen und haben das schöne Wetter voll genossen.

Gesehen Die aktuellen Folgen von Game of Thrones! Whoaaaa!

Gelesen die aktuelle BrandEins. Informativ wie immer!

Gehört Radio Fritz zu musikalischen Untermalung eines Kochabends mit einem guten Freund.

Getan endlich mal die Steuererklärung in Angriff genommen.

Gegessen ein Hello Fresh Dinner! Absolut Empfehlenswert. So lecker habe ich noch nie zuhause gekocht. Die Produkte waren erstklassig und die Rezepte sehr originell. Lecker!

Getrunken Bio-Zisch mit Matcha. Anfänglich ungewohnt aber trotzdem lecker.

Gedacht Wo feiern wir nur die Einschulung unseres Sohnes?

Gefreut über Blumen und Blütenzweige, die mir unser Sohn aus der Kita mitgebracht hat.

Gespielt überwiegend draußen bei dem tollen Wetter der vergangenen Woche. Am Samstag ging es in die Schwimmhalle. Zum ersten Mal mit dem Baby! Das Planschen hat ihr sichtlich Spaß gemacht.

Gelacht  über die Kids. Der Sohn macht ständig quatsch über den man nur lachen kann und das Baby kichert so süß, dass man mitlachen muss.

Geärgert darüber, dass unser Kühlschrank womöglich bald den Geist aufgibt…

Gelernt Druckaufträge sollte man gründlichst!!! vorher prüfen

Gekauft neue Kleidung für die Kinder. Vor allem sommertaugliches, jetzt wo es so warm wird.

Geklickt vor allem durch Amazon.de. Es fehlt noch einiges für einen bevorstehenden runden Geburtstages eines guten Freundes.

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

Wochenrückblick

Papa und Tochter kichern zusammen im Bett.

Wochenrückblick

Das Studentenbaby sitzt am liebsten im Kinderwagen.

Wochenrückblick

Zur Zeit bin ich ein wenig von Oberflächen und Mustern besessen…

Wochenrückblick

Unser erstes Hello Fresh Dinner! es war unglaublich lecker!

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Blütenzweige aus der Kita. Mitgebracht vom Sohn <3

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Der Strauß in seiner vollen Pracht.

 

Alltag

Immer wieder sonntags #4

9. Mai 2016

Meine Blogpause dauerte länger als gewollt. In der vergangenen Woche habe ich mich zurück gemeldet. Da darf dann auch der Wochenrückblick nicht fehlen. (Der heute mal wieder mit Verspätung erscheint!)

Gesehen How to get away with murder (Staffel 1). Viola Davis ist großartig. Und Shonda Rhymes hat’s einfach drauf.

Gelesen hier und da mal was. Aber nichts Richtiges.

 Gehört Beyonces Lemonade.

Getan die Steuererklärung meines Mannes vorbereitet. Und den Blog wiederbelebt.

Gegessen Arabisch…mmmhhhh!!!

Getrunken das erste Weizenradler in diesem Jahr. Lecker!

Gedacht die erste Woche ohne Papa lief doch ganz!

Gefreut über das wundervolle Wetter an diesem langen Wochenende.

Gespielt nach langer Zeit mal wieder Monopoly Junior.

Gelacht zusammen mit Freundinnen beim Junggesellinnenabschied

Geärgert über die zunehmende Kinderunfreundlichkeit. 

Gelernt das Vorstellungsgespräche ganz unverkrampft und locker ablaufen können.

Gekauft eine neue Tasche. Ich habe gesündigt! Aber größe Aktenordner und Laptop für die Uni wollte ich nicht länger in hässlichen Stoffbeuteln transportieren.

Geklickt durch die Seite der deutschen Rentenversicherung. Ganz unspektakulär!

 

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

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Baby und Hund beschnuppern sich langsam.

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Da geht mir das Herz auf! Ganz viel Liebe <3

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Nachmittags auf dem Spielplatz

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Die erste Blume in den Händen. Hach!

Familie

Danke, Papa!

5. Mai 2016

Zugegeben, im Alltag gehen liebe Worte und Dankbarkeit oft unter. Zwischen Wäschebergen und Geschirrtürmen vergessen wir manchmal das Wesentliche. Umso wichtiger ist es, heut einmal ausführlich Danke zu sagen. Dieser Beitrag geht an meinen Mann, den Vater meiner Kinder. Die andere Hälfte, die niemals fehlen darf.

Für mich bist du unersetzlich. Auch wenn ich oft nörgele und aus Kleinigkeiten wieder ein Inferno entstehen lasse. Ich bin dankbar, dass du da bist. Dass du geblieben bist, als es schwierig wurde. Dass du meine Launen erträgst und mich auf deine ganz eigene Art und Weise wieder erdest. Du bist mein Anker. Danke, dass du die gleiche Leidenschaft für “Grey’s Anatomy” teilst, wie ich. Dass du an Geburtstagen beweist wie gut du zuhören kannst. Danke für deine romantischen Aufmerksamkeiten, die so niemand von dir erwartet hat. Danke, dass du an meiner Seite bist. Dass du mir zwei wundervolle Kinder geschenkt hast. Danke, dass du sie auf dieser Welt begrüßt hast während ich es nicht konnte. Danke, dass du dich voll und ganz einbringst. Immer!

Für unsere Kinder bist du Alles. Du bist der beste Papierflieger-Konstrukteur. Der beste Lego-Bauer. Keine Plinse schmecken so gut wie deine. Du kannst am besten erklären und beschreiben. Du kannst am besten toben, spielen und bolzen. Du baust die besten Strecken mit der Holzeisenbahn. Du bist der stärkste und Größte. Du bist der weltbeste Babyflüsterer. Du kannst Tragen und Schaukeln wie kein anderer. Du bist für jeden Spaß zu haben. Du bist der beste Tröster und Witzeerzähler zugleich. Du bist Papa mit Leib und Seele. Du bist ihr Fels in der Brandung.

DANKE, PAPA!

Allen Männern und Vätern alles Gute zum Vatertag!

Papa

Alltag

Immer wieder sonntags #3

28. Februar 2016

Nachdem ich die letzte Woche damit verbracht habe die kranken Kinder zu pflegen, stand der Blog auch vorerst still. Für den Wochenrückblick habe ich aber doch noch Zeit gefunden.

Gesehen ein paar Onlinetutorials über Aquarelltechniken. 

Gelesen einige Beiträge über Aquarellkunst auf dem Blog Farbensammler

Gehört dass Peter lustig gestorben ist…Ein Stückchen Kindheit ging mit ihm.

Getan versucht dem Studentenkind die Ohrenschmerzen mit warmen Kartoffeln und Zwiebeln zu nehmen. Hat geklappt!

Gegessen Eintopf über Eintopf. Hier waren/sind alle krank! Und zum ersten Mal Brokkolisalat. Hat was!

Getrunken gaaaaaaanz viel Tee!

Gedacht ich muss mich endlich mal um das Geschenk zum 30. Geburtstag eines Freundes kümmern!

Gefreut über das Studentenbaby, das total auf Schmatzgeräusche abfährt 😀

Gespielt ein Krokodil-Höhlen-Abenteuer! 

Gelacht über das Studentenkind! Erkältungsbalsam auftragen ist schon eine lustige Angelegenheit.

Geärgert über mich und meine Ungeschicktheit. Leinöl vom Küchenboden zu entfernen ist nämlich sehr schwer.

Gelernt dass man den Einkaufszettel so schreiben sollte wie man im Supermarkt auch die Gänge abläuft.

Gekauft neue Pinsel und Vorzeichenstifte

Geklickt ganz viel Pinterest zur Inspiration für Geschenke zum 30ten Geburtstag

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

Wochenrückblick

Ohrenschmerzen sind die Hölle! Ich hätte am liebsten mitgeweint.

Wochenrückblick

Bei Spazierengehen hat das Studentenkind die ersten Frühlingsblühet entdeckt.

Wochenrückblick

Ordentliches Frühstück bevor es mit beiden kranken Kindern zum Arzt geht!

Wochenrückblick

Ein wenig Restverwertung

Wochenrückblick

Das Studentenkind hat die Maltafel wieder für sich entdeckt

Wochenrückblick

Ein Spaziergang mit dem Studentenbaby bei schönstem Sonnenschein

Wochenrückblick

Der Februar zeigt sich zum Schluss nochmal von seiner besten Seite!

Alltag

Immer wieder sonntags #2

21. Februar 2016

Unser Wochenrückblick in einigen Momentaufnahmen.

Gesehen Die neue Folge von “The Walking Dead”. E N D L I C H !

Gelesen Zusammen mit dem Studentenkind eine Leinwand für sein Zimmer bemalt. 

Gehört ganz viel Radio

Getan Erste Entwürfe für mein neues Projekt entwickelt.

Gegessen Fisch Chop Suey. Gerade eben.

Getrunken Vanilla Coke. Und sie hat zum ersten Mal geschmeckt.

Gedacht Meine Häkeldecke wird wohl nie fertig.

Gefreut Über die Babynachricht von Freunden!

Gespielt Das Studentenkind hat unseren Besuch voll in Beschlag genommen und zusammen mit ihnen Memory und TipToi gespielt.

Gelacht Zusammen mit meiner Freundin über die Macken unserer Männer.

Geärgert Zusammen mit meiner Freundin über die Macken unserer Männer.

Gelernt Wie man die Ablendtaste meiner analogen Kamera benutzt und dass ich im Restaurant keine Experimente wagen sollte.

Gekauft Kraftpapier zur Kartengestaltung

Geklickt Frau Hölle. Ganz fabelhafter Blog für alle die Lettering, Doodles und viele andere schöne Dinge mögen. 2Kindchaos mit aufwühlenden Beiträgen über Kinderärzte und leidende Familien. Diverse englischsprachige Blogs über analoge Fotografie.

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

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Der neue Spielbalken kam an. Dem Studentenbaby gefällt’s.

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Die Woche beginnt mit sonnigem aber frostigem Wetter.

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Der Winter meldete sich Mittwoch zurück.

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Das Studentenkind möchte Schnee schippen. Wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Winter

Wochenrückblick

Hund und Kater genießen die Sonne.

sonntags

Wir bemalen eine neue Leinwand für das Kinderzimmer

sonntags

Ein unbeobachteter Moment

sonntags

Ein neues Kuscheltier ist bei uns eingezogen.

sonntags

Am Sonntag darf der Schlafanzug auch mal länger anbleiben.

sonntags

Die Woche wurde mit einem Geburtstagsessen im Chinarestaurant abgeschlossen.

Familie

Brettspiele für und mit Kinder(n)

16. Februar 2016

Im Winter ist man ja wetterbedingt eher drinnen als draußen. Und da zur Zeit bei uns besonders miesepetriges Wetter ist, muss man sich ja Gedanken machen, womit man sich die Nachmittage so vertreibt. Jeder kennt sie und viele lieben sie auch. Brettspiele. Unser Sohn ist mittlerweile auch in einem Alter, wo man einfache Spiele mit ihm spielen kann. Es macht allen Spaß und ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für die ganze Familie.

Brettspiele und die Förderung sozialer Kompetenzen

Kinder lernen vor allem im und durch das Spiel. Weiß ja jeder. Aber die Vorteile von Brettspielen sind vielen ja gar nicht so bewusst, merke ich oft. Durch das gemeinsame Spiel lernen Kinder vor allem den Umgang mit anderen und sich selbst. Sie müssen beim gemeinsamen Brettspiel lernen mit Spannung, wenn sie selbst am Zug sind oder auch mit Langeweile, wenn sie beispielsweise nicht am Zug sind, umzugehen. Die Wahrnehmung und auch die Konzentration werden geschult, genauso wie das strategische und auch logische Denkvermögen. Sie lernen den Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Auch wenn das Verlieren, sicher zu den größten Herausforderungen (nicht nur für Kinder) gehört. Hier sollten sich vor allem die erwachsenen Mitspieler ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Bei einer Niederlage sollte mit Humor, Durchhaltevermögen und Zuversicht reagiert werden. Kinder lernen bei gemeinsamen Brettspielen auch, dass es Regeln gibt, die eingehalten werden. Und die Regeln gelten für alle gleichermaßen. Eine Art von Verlässlichkeit die für Kinder sehr wichtig ist. Brettspiele können das Gemeinschaftsgefühl und den familiären Zusammenhalt fördern.

Ich erinnere mich noch genau an unser erstes, richtiges Spiel mit unserem Sohn. Lotti Karotti. Simpel aber trotzdem spannend – auch für uns “Große”. Das Kind gewann die ersten Runden mit deutlichem Vorsprung. Die Freude war natürlich groß. Auch für uns als Eltern war es toll zu sehen, dass er so viel Spaß dabei hatte. Doch dann kam die erste Niederlage. Die Freude war wie weggeblasen. Stattdessen Wut und Empörung. Er verlor die Lust an dem Spiel. Behutsam erklärtem wir ihm, dass man nicht immer einfach aufhören kann, nur weil es mal unangenehm wird. Natürlich hat er das in dem Moment nicht gleich begriffen. Und natürlich war auch der Kummer über die eigene Niedelage nicht sofort vergessen. Aber durch das regelmäßige Spielen, hat er mehr und mehr gelernt mit seinen eigenen Misserfolgen umzugehen und anderen einen Sieg zu gönnen. Tränen fließen fast gar nicht mehr, wenn er mal verliert. 

Die Vorteile von Brettspielen in Sachen Sozialverhalten liegen also auf der Hand. Zudem können Kinder aber völlig neue Dinge entdecken. Je nach Spiel können Zahlen, Formen und Farben oder sogar die Uhr ablesen spielerisch näher gebracht werden.

Brettspiele

Das passende Spiel ist wichtig 

Damit den Kids aber nicht der Spaß verloren geht, ist es wichtig je nach Alter und Erfahrung (hinsichtlich von Brettspielen) des Kindes das passende Spiel auszusuchen. Dabei gilt es folgendes zu beachten:

  • je jünger und unerfahrener das Kind, desto simpler und leichter zu verstehen sollte das Spiel sein. Komplexe Spielaufbauten und Strategien überfordern schnell.
  • kurze und schnelle Spiele eigenen sich vor allem für kleine Kinder, die sich noch nicht über eine längere Zeit konzentrieren können
  • das Spiel sollte kindgerecht gestaltet sein. Ein farbenfroher Spielplan macht mehr Freude als ein schwarz-weiß-Brett
  • bei den Anforderungen sollte unbedingt auf die Fähigkeiten des Kindes geachtet werden. Wenn es notwendig ist, zählen zu können, so sollte das Kind es auch sicher beherrschen. Ansonsten geht der Spielfluss verloren und somit auch der Spaß
  • Regeln sind da um gebrochen zu werden. Nun ja, natürlich nicht ganz. Aber in gemeinsamer Absprache kann man einige Regeln zur besseren Spielbarkeit abändern oder ganz weglassen
  • Der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Wenn das Spiel zu langweilig wird oder dem Kind einfach nicht gefällt, sollte man nach einer Alternative schauen. Sonst geht womöglich die Lust am gemeinsamen Brettspiel verloren

 

Ob klassische Spiele wie “Dame” oder “Mensch-ärgere-dich-nicht” oder moderne Kinderspiele wie “Lotti Karotti” oder “Monopoly-Junior”. Es gibt eine riesige Auswahl. Wir haben mittlerweile schon eine kleine Sammlung mit Spielen aller Art. Uns macht es unheimlich Spaß uns gemeinsam am Tisch zu freuen und auch mal zu ärgern. Spielt auch gern Brettspiele mit euren Kids? Habt ihr Vorschläge welche auf keinen Fall in unserer Sammlung fehlen dürfen?

Alltag

Immer wieder sonntags #1

15. Februar 2016

Mit reichlich Verspätung kommt hier unser Wochenrückblick.

Gesehen Sicario und Maze Runner 2. Beide empfehlenswert!

Gelesen Harry Potter und die Kammer des Schreckens. Für Harry ist man nie zu alt!

Gehört Faschingsmusik beim Kita-Fasching

Getan Gelernt. Gelernt.Gelernt. Es ist Prüfungszeit…

Gegessen Pastinaken-Möhren-Pfanne mit Hähnchenfleisch (Rezept gibt’s hier). Die Gemüseretter-Box von Etepetete kam am Freitag und wurde Samstag gleich in ein leckeres Mittagessen verwandelt.

Getrunken Gaaaaaanz viel Kaffee…beding durch die Prüfungszeit!

Gedacht Was mache ich bloß wenn das mit dem Kitaplatz nicht klappt?

Gefreut Über das liebevolle Sonntagsfrühstück von Mann und Kind, mit gemaltem Bild und Blumen zum Valentinstag.

Gespielt Da das Wetter am Sonntag gar nicht zum rausgehen einlud, verbrachten wir den Nachmittag am Tisch mit Brettspielen.

Gelacht Über Papas Witze.

Geärgert Über meinen Mann. Der – meiner Meinung nach – zu lange Mittagsschlaf macht.

Gelernt Das Pastinaken ein tolles Gemüse ist und wir die schon viel eher hätten ausprobieren sollen.

Gekauft ein neues Fahrradschloss für das große Kind. Neue Aquarellfarben für mich.

Geklickt Google und Chefkoch.de auf der Suche nach Inspiration. Pastinaken waren uns bis Freitag nur als Bestandteil von Babybrei bekannt.

 

Und hier noch einige Bilder der vergangenen Woche

Wochenrückblick

Am Montag waren wir zum ersten Mal mit Baby und Fahrrad unterwegs. Es war super!

 

Wochenrückblick

Kuscheln mit dem Baby!

 

Wochenrückblick

Unsere Gemüseretterbox von Etepetete kam am Freitag. Tolle Sachen waren drin!

 

Wochenrückblick

Am Wochenende war Kitafasching. Ab der 10ten Elsa habe ich aufgehört zu zählen…

 

Wochenrückblick

Am Samstag wurde ein neues Gemüse ausprobiert. Pastinaken!

 

Wochenrückblick

Am Sonntag war Valentinstag. Mama und Baby durften zur Freude des Tages ausschlafen. Der Rest bereitete ein blumiges Frühstück zu.

 

Wochenrückblick

Studentenbaby saß auch mit am Tisch!

 

Wochenrückblick

Sonntag ist Familienzeit. Zeit für Brettspiele mit dem Studentenkind.

 

Muttergefühle

Jungsmama zu sein, ist manchmal schwer…

10. Februar 2016

Ich weiß nicht recht wie ich es sagen soll. Es steht ja schon im Titel. Jungsmama zu sein fällt mir nicht immer leicht, denn manchmal habe ich das Gefühl, den Bedürfnissen meines Sohnes nicht gerecht zu werden. Man hört ja oft, dass Jungen lauter, wilder und ungestümer seien als Mädchen. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus kann ich das so bestätigen. Unser Sohn und auch seine Kitakumpels sind fast alle durch die Bank weg sehr wilde Kerle. Nichts worüber man klagen müsste. Aber manchmal überfordert mich das. Oft ist es mir zu laut beim Spielen. Und oft weiß ich auch gar nicht wie ich mit ihm spielen soll. Er mag Dinos, Kämpfe und Crashbahnen. Es muss ordentlich krachen, KRAWUMM!!! und laut PENG!!! machen. Löwen und Tiger müssen erlegt werden. Autos bauen nur Unfälle. Und Ritter müssen in einer königlichen Schlacht eine neue Burg erobern. Ich kann damit recht wenig anfangen. Wenn es nach mir ginge, würden wir die Nachmittage bücherwälzend auf dem Sofa, bastelnd am Tisch oder mit einer Runde “Lotti Karotti” verbringen. Aber das ist ihm zu langweilig.

Neulich mochte er mit seinen großen Dinosaurierfiguren spielen. Und weil ich ahnte was genau er spielen wollte, sagte ich ohne nachzudenken: “Ich hab’ aber keine Lust mit Dinos zu spielen. Wollen wir nicht etwas anderes machen?” “Och Nööö!” Mit Tränen in den Augen und bitter enttäuscht, antwortete er mir: “Und warum habe ich die Dinos dann?!”

Es zerriss mir das Herz. Wie er vor mir stand, dieser kleine Mensch. In diesem Moment tat er mir so unglaublich leid. Weil ich selbst nur zu gut weiß, wie sich das anfühlt. Meine Eltern und auch Großeltern haben – soweit ich mich erinnern kann – nie so richtig mit mir gespielt. Vielleicht wussten sie damals auch nicht so recht wie. Aber weil ich noch genau weiß wie ich mich als kleines Mädchen fühlte, als die Antwort auf meine Frage nach einem gemeinsamen Spiel ein enttäuschendes “Nein” war, möchte ich, als seine Mutter, solche Gefühle nicht in ihm hervorrufen. Aber ich gehe einfach nicht in Rollenspielen mit gefräßigen T-Rex-Dinos und einem noch gefährlicherem “Spino” auf. Es bereitet mir schlichtweg keinerlei Freude. Ich komme mir blöd dabei vor – weiß nicht recht wie ich mitmachen soll. Und ich glaube mein Sohn merkt das. Zwar gebe ich mir Mühe, das Kreidezeit-Szenario mindestens genauso begeistert zu  spielen wie er, aber ich merke, dass ich nicht so ganz bei der Sache bin.

Jungsmama

Es ist nicht so, dass ich gar nicht gern mit ihm spiele. Basteln, Entdecken, Geschichten ausdenken und LEGO machen auch mir Spaß. Vor allem Letzteres könnte ich stundenlang machen.  Er leider nicht. Er braucht Action! Und das am liebsten von früh bis Abend. Es soll ja Eltern geben, die da leidenschaftlich gern mit machen. Die ihre Nachmittage ausschließlich den Interessen des Kindes widmen. Ich gehöre nicht dazu und schiele bewundernd zu den eben genannten aufopferungsvollen Eltern.

Als die Kleinkindzeit so langsam vorbeiging und man immer mehr merkte wie aktiv und energiegeladen er ist, dachten wir zunächst Sport würde einen Ausgleich schaffen. Hat nicht geklappt. Zweimal in der Woche und das Kind ist dennoch nicht ruhiger. Er ist wie er ist. Vielleicht liegt es am Winter. An den dunklen Nachmittagen, an denen man wetterbedingt nur zuhause hocken kann. Da macht sich das Problem besonders bemerkbar. Mit dem Frühling könnte es besser werden. Hoffe ich. Wenn wir wieder mehr draußen sind und er dort seine Energie herauslassen kann. Aber bitte nicht auf Spielplätzen. Die finde ich nämlich auch doof! Aber das ist ein anderes Thema. Jegliche Versuche seine Interessen in andere Bahnen zu lenken, schlugen fehl. Da wird gemotzt, geschmollt  und gebockt. Kann ich gut verstehen. Würde mich genauso ankotzen. Denn Spiele zu verweigern, die alle anderen Jungs aus seinem Umfeld spielen dürfen, ist schlichtweg nicht möglich oder besser gesagt unfair. Er gehört einfach zu diesen Kindern, die ständig Hummeln im Hintern haben. Wo der Mund nie still steht und ständig irgendwas irgendwo gefummelt werden muss. Ich glaub das hat er von mir. Sätze wie “Jetzt sitz doch endlich mal still!” hab ich zu genüge gehört.   Und auch ich fand es doof ständig ausgebremst zu werden oder immer alleine spielen zu müssen. Ich bemühe mich ja und versuche mit dem gleichen Feuereifer bei der Sache zu sein. Aber egal welche Rolle ich im Spiel dabei einnehme, es gelingt mir nicht. Es ist unauthentisch. Entweder ist mein Dinogebrüll nicht laut genug oder es ist erst gar kein richtiges Gebrüll. Pure Einfallslosigkeit meinerseits. Mittlerweile ist er in einem Alter wo das alleine spielen ganz gut klappt. Und ich muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich darüber freue. Denn das bedeutet weniger Diskussion und weniger schlechtes Gewissen. Ich frag mich oft, ob es da nur mir so geht!? Bin ich eine Rabenmutter, weil ich das kindliche Bedürfnis nach Kampfspielen und Verfolgungsjagden nicht erfülle? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht wie mein Sohn das in 15 Jahren sieht. Ob er es mir vorwirft, dass ich mich so angestellt habe oder ob er es verstehen wird.  Keiner kann mir sagen, an was er sich erinnert wenn er einmal als Erwachsener auf seine Kindheit zurückblickt. Da ich aber nicht möchte, dass seine Erinnerungen nur spielen ohne seine Eltern beinhaltet, gehe ich Kompromisse ein. Aber reicht ihm das? Denn schließlich weiß er ja nicht, dass er es in dem Punkt besser hat. Weil überhaupt mit ihm gespielt wird. Es ist ein Dilemma. Zwischen der mütterlichen Lustlosigkeit und der kindlichen Begeisterung für actiongeladene Beschäftigung.

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