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Produkttest: Malen nach Zahlen

23. Juni 2016

Lädt das Wetter nicht gerade zum Spielen draußen ein, sind Beschäftigungsmöglichkeiten für drinnen gefragt. Neben dem üblichen Spielen mit Lego, Holzeisenbahn und Dinos wird hier aber auch sehr gern gemalt und gebastelt. Die letzten Wochen waren hier sehr verregnet und ließen nicht so richtige Sommerstimmung aufkommen. Umso besser, dass wir die Zeit nutzen konnten um ausgiebig zwei Sets “Malen nach Zahlen” von Royal&Langnickel testen. Zur Verfügung gestellt wurden uns die Sets freundlicherweise vom Shop “Kaufen, Schenken, Spielen” aus Wilhelmshaven. Den Shop gibt es nicht nur online sonder auch ganz analog vor Ort in Wilhelmshaven. Leider sterben diese Art von Spielzeugläden immer mehr aus – zumindest hier bei uns. Umso schöner zu sehen, dass es noch liebevoll geführte und unabhängige Spielzeugläden gibt.

Inhalt und Motive

Insgesamt haben wir zwei Motivsets bekommen. Eines mit Dinomotiven und eines mit Hubschrauber bzw. Flugzeug. In jedem Set sind 2 verschiedene Motive enthalten. Zusätzlich zu den Bildern gibt es noch 2 passende Übungsblätter, damit auf dem richtigen Bild dann auch nichts schief geht. Die Motive sind auf festen Zeichenkarton gedruckt und sehr robust. Zu jeder Ausführung gibt es 7 auf das Motiv abgestimmte Farben und einen Pinsel.

Das Malvergnügen

Wenn man unseren Sohn nach seiner Lieblingsbeschäftigung fragen würde, wäre Malen und Zeichnen sicher nicht auf Platz 1. Dennoch beobachte ich ihn oft wie er an seinem Tisch sitzt und und in Ruhe malt. Auch aus der Kita bringt er ständig selbstgemalte Bilder mit nach Hause. Malbücher waren allerdings noch nie sein Ding. Er hat eigentlich immer frei gemalt. Irgendwann fing er allerdings an nach konkreten Vorlagen zu fragen. Natürlich in Form von Dinosauriern oder “coolen” Autos. Was auch sonst! Seine Vorlagen malt er unheimlich gerne aus. Daher hat er sich auch sehr über das “Malen nach Zahlen” von “kaufen,schenken,spielen” gefreut. Da die Sets seinem Alter entsprechend gestaltet sind, kam er von Anfang an gut damit zurecht und hat das Prinzip schnell verstanden, obwohl es sein erstes Malset dieser Art war. Er so begeistert von den Motiven und dieser Art zu malen, dass er gleich 2 Motive seinem besten Freund geschenkt hat.

Nur wenn ihm etwas richtig gut gefällt und er viel Spaß daran hat, möchte er es auch von sich aus Teilen!

Sein Kita-Freund war ebenfalls begeistert und kam mit den Malvorlagen gut zurecht. Da die Motive recht simpel gestaltet sind und auch die Farbvielfalt überschaubar ist, war unser Sohn mit einem Motiv relativ schnell fertig. Perfekt für ungeduldige Kids!. Somit wird das Malvergnügen nicht zu langweilig und er verliert nicht die Lust. Auf den Bildern unschwer zu erkennen: Auch der Papa hatte Spaß beim Ausmalen!

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Fazit

Die einfach gestalteten Motive und auch der widerstandsfähige Zeichenkarton hat mich vollends überzeugt. Für Kinder ab 4Jahren sind diese Sets hervorragend geeignet. Die Handhabung ist leicht und auch selbsterklärend. Nur beim Öffnen der Farbnäpfe wird eventuell Hilfe benötigt. Der mitgelieferte Pinsel hat mich sehr überrascht. Die Verarbeitung ist sehr gut. Er besteht aus Synthetikhaaren, welche die Farbe gut aufnehmen aber auch wieder gut abgeben. Da wir zwei Sets bekommen haben, ist einer der Pinsel auch gleich in meine Pinselsammlung gewandert. Da die Motive ja recht simpel gestaltet sind, gibt es natürlich auch die ein oder andere große Fläche, die mit nur einer Farbe auszumalen zu ist. Hierfür wäre ein zweiter, größerer Pinsel hilfreich gewesen. Der kleine Pinsel auf den großen Flächen war dann doch ein wenig ermüdend für unseren Sohn, sodass er dafür einen eigenen Pinsel benutzt hat. Die Farben trocknen schnell und lassen sich auch gut entfernen, falls mal etwas daneben ging. Natürlich bleibt auch einiges an Farbe übrig, da zum Teil nur kleine Mengen von einer Farbe benötigt werden. Durch die wiederverschließbaren Näpfe kann man diese aber auch noch später für andere Projekte nutzen.

Wir sind mit den gelieferten Sets rundum zufrieden und können diese absolut weiter empfehlen. Schaut doch mal beim Onlineshop in Wilhelmshaven vorbei. Die Webseite ist übersichtlich und alles wichtige lässt sich schnell finden. Der Versand erfolgte bei uns sehr zügig und auch der Kontakt war sehr freundlich.
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Verlosung und ein Freebie

30. Mai 2016

Heute gibt es eine Verlosung. Der Shop feinekarten.com hat mir freundlicherweise ein Partypaket (welches es so im Shop nicht zu kaufen gibt) zur Verlosung unter meinen Lesern zur Verfügung gestellt. Bei “Feine Karten” kann man Karten mit Hilfe von Vorlagen gestalten und drucken lassen. Neben einer Vielfalt von schönen Vorlagen kann man aber auch individuelle Designwünsche drucken lassen. Gerade zu besonderen Anlässen wie Geburt, Taufe oder aber auch Hochzeit ist es doch schön den Freunden und der Familie eine selbstgestaltete Karte mitgeben zu können.

In dem Partypaket ist folgendes enthalten:

  • 4 Tröten
  • 6 Partyhütchen
  • 1 Girlande
  • 1 Luftschlangenrolle
  • Konfetti
  • Luftballons
  • zusätzlich gibt es noch einen kleinen Gutschein, den ihr bei “Feine Karten” einlösen könnt

Neben der Verlosung gibt es heute auch noch ein Freebie. Hierbei handelt es sich um 3 Bastelvorlagen (ebenfalls freundlicherweise von feinekarten.com zur Verfügung gestellt).

Bastelanleitung_Krone

Bastelanleitung_Party-Fliege

Bastelanleitung_Tiger

Ihr könnt diese Downloaden und ausdrucken. Am besten auf festerem Papier, dann hält alles auch besser. Die Kinder können ihre Vorlage dann selbst gestalten.

Falls bei euch also ein Kindergeburtstag oder eine andere Party mit euren Kids ansteht, dann nutzt doch eure Chance. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich ein Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und dabei kurz nennen wofür ihr dieses Partypaket verwenden möchtet. Mitmachen könnt ihr bis Sonntag Abend. Der Gewinner wird dann am kommenden Montag per Mail benachrichtigt! Viel Glück!

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Update aus dem Kleiderschrank

4. Mai 2016

Nach zweimonatiger Abstinenz melde ich mich in der Blogosphäre zurück. Und zwar mit einem kleinen Update aus dem Kleiderschrank bezüglich meines 365-Tage-Projekts. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, kaufe ich mir seit dem 01.Februar keine neuen Klamotten mehr. Für ein ganzes Jahr! 365 Tage ohne Shopping. Mittlerweile ist es Anfang Mai. Ich kann also berichten wie es die ersten drei Monate lief. So ganz ohne Klamottenkauf. Eines vorweg: Ich bin überrascht wie leicht mir das Ganze fällt! Bisher bin ich nicht schwach geworden (bis auf eine notwendige Ausnahme, aber dazu später mehr). Auch das Bedürfnis nach einer Shoppingtour habe ich bisher nicht verspürt.

Kleiderschrank

Die ersten drei Monate ohne neue Klamotten

Der Februar verging relativ zügig. Da fiel es mir überhaupt nicht schwer auf die gelegentlichen Shoppingtouren zu verzichten. Die Kinder waren zeitgleich krank und auch mich hatte es dann Mitte Februar dahingerafft. Da wäre eh keine Zeit für spontane Kleiderkäufe gewesen. Auch das triste Wetter machte keine Lust den Kleiderschrank neu zu bestücken. Im März ging es eigentlich genauso weiter. Hin und wieder musste ich mich allerdings selbst an mein Ziel bzw. mein Projekt erinnert. Denn beim Scrollen durch meinen Facebook-Feed tauchte ab und zu auch Werbung  diverser Onlineshops auf, die mich ohne meinen Selbstversuch sicherlich zu dem ein oder anderen Kauf verführt hätten. Aber so richtig schwer fiel mir das Widerstehen immer noch nicht. Und dann kam der April. Es flatterte das Prospekt eines ortsansässigen Sportartikelshops ins Haus. Und auf der ersten Seite prangerte ein (fast) unwiderstehliches Angebot. Die Nike Free 5.0 zu einem unschlagbaren Preis. Schon lange liebäugele ich mit diesem Schuh. Aber bisher waren sie mir immer zu teuer. Hätte ich mir also nicht selbst ein Shoppingverbot erteilt, hätte ich definitiv zugeschlagen. Durch meinen Selbstversuch habe ich allerdings erst einmal gründlich über die Notwendigkeit eines solchen Kaufs nachgedacht und mich am Ende dagegen entschieden. Ich habe gute Sportschuhe im Schrank. Ein weiteres Paar war also nicht nötig. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich standhaft geblieben bin. Zum einen habe ich Geld gespart und zum anderen tut es unheimlich gut sich selbst auferlegte Regeln und Ziele einzuhalten.

Und dann passierte es doch: ein Regelbruch!

Naja, obwohl. Ein richtiger Regelbruch war es nun auch nicht. Eher eine Notwendigkeit. Denn bisher besaß ich so etwas noch nicht. Ein Sport-BH! Selbst einfache Übungen waren ohne kaum möglich. Und da mein Mann und ich wieder ein wenig mehr für unsere körperliche Fitness tun wollten und wollen, kam ich nicht um die Anschaffung eines passenden Sport-BHs herum. Ich kann damit leben. Denn schließlich war das kein kopfloser Shoppingrausch sondern wohlüberlebtes Einkaufen.

Warum mache ich das eigentlich?

Ja, warum eigentlich? Zum einen um Geld zu sparen. Ganz einfach! In den letzten Jahren habe ich des Öfteren Kleidung gekauft die gar nicht oder nur kaum getragen habe. Dabei bin bin ich weder ein “Fashionvictim” noch sonst irgendwie besonders modeaffin. Manchmal wanderte das ein oder andere Teil in den Kleiderschrank nur weil es besonders günstig schien. Nicht einmal weil es brauchte oder wirklich haben wollte. Das hat mich zunehmend genervt. Nicht nur das letztendlich verschwendete Geld. Auch der übervolle Kleiderschrank. Und die steigende Unzufriedenheit über mein eigenes Kaufverhalten. Daran wollte ich was ändern.

Was hat sich geändert?

So einiges. Am Ende des Monats bleibt mehr Geld im Portmonee. Anfangs hatte ich befürchtet, dass ich die ausbleibenden Soppingerlebnisse mit anderen Einkäufen kompensieren würde. Ist nicht passiert! Grundsätzlich fühle ich mich auch ein wenig befreiter. Ich verspüre nicht mehr den Druck auf Klamottensuche gehen zu müssen. Ich fühle mich nicht mehr so stark von der alltäglichen Werbung beeinflusst. Selbst jetzt wo der Winter vorbei ist und der Frühling immer mehr Fahrt aufnimmt, komme ich mit meinen vorhandenen Kleidungsstücken sehr gut aus. Alles was ich brauche ist bereits da! Und es macht auch Spaß wieder Sachen anzuziehen, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass sie noch da sind. Auch der Kleiderschrank wird von Monat zu Monat übersichtlicher. Alte und abgetragene Kleidung wird nämlich monatlich aussortiert und nur in bestimmten Fällen ersetzt. Bisher war das noch nicht nötig.

Eigentlich war ich noch nie besonders shoppingverrückt. Es tut gut sich wieder darauf zurück zu besinnen. Dieser Selbstversuch hat sich aber nicht nur auf mein Kaufverhalten bezüglich des Kleiderschankes ausgewirkt, sondern ich hinterfrage mittlerweile mein generelles Kaufverhalten. Ob es um den Wocheneinkauf im Supermarkt geht oder um Anschaffungen für die Kinder. In meinem Kopf taucht ständig die Frage auf ob ich bzw. wir das wirklich brauchen. Ganz oft lautet die Antwort: Nein! Ich habe für mich festgestellt, dass wir viele Dinge besitzen ohne sie wirklich zu brauchen. Es ist ein befreiendes Gefühl sich davon nach und nach zu trennen.

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365 Tage ohne neue Klamotten – ein Selbstversuch

2. Februar 2016

365 ohne Klamotten. Nein! Keine Angst! Ich werde fortan nicht nur noch nackt herumlaufen. Vielmehr werde ich mich nur auf die Sachen beschränken, die ich schon habe! Per Zufall sah ich auf Instagram von Leipzigmama von ihrem Experiment “365 Tage ohne neue Klamotten”. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von so einem Selbstversuch höre. Auch ein gewisser Hang zum Minimalismus, der sich so langsam in mir ausbreitet, lässt mich immer wieder mit dieser Aktion liebäugeln. Jetzt hab ich beschlossen: Ich mach das auch!

365 Tage ohne Klamotten

Ich war zwar noch nie sehr modeaffin, dennoch hat sich der Kleiderschrank über die Jahre mehr und mehr gefüllt. Mittlerweile passt auch nichts Neues mehr rein! Und weil er zu voll ist, habe ich auch kaum Lust ihn aufzumachen. Ich ziehe ohnehin fast nur dieselben Sachen an. Das sind so 5-10 Teile die regelmäßig im Gebrauch sind. Der Rest hängt da, weil man ihn irgendwann mal getragen hat oder weil man hofft es irgendwann mal tragen zu können. Ich hab also von allem viel zu viel. Und das stört mich. Ich möchte den kostbaren Platz in unserer kleinen Wohnung nur für die Sachen opfern die ich auch wirklich trage. Und da bisher alles ausmisten nichts half, weil ja auch ständig etwas neues dazukommt, starte ich jetzt diesen Selbstversuch. 365 Tage ohne neue Klamotten. Dreihunderfünfundsechzig!

Seltsamerweise fällt der Kleiderschrank meiner Kinder nicht so üppig aus. Nicht, dass sie zu wenig hätten – aber von zu viel kann bei ihnen auch nicht die Rede sein. Irgendwie siegt beim Kleiderkauf für die Kinder doch meistens die Vernunft, die beim Shopping für die Mutter irgendwie, ganz plötzlich verschwunden zu sein scheint. Damit mein Kleiderschrank aber nicht im Status Quo verweilt, muss unbenutztes aussortiert werden. Mindestens ein Teil pro Monat. Zugegeben, ich bin zwar noch skeptisch ob das so einfach klappen wird, wie ich mir das vorstelle, aber ich bin zuversichtlich. 

Die Regeln
  • es darf keine neue Kleidung gekauft werden
  • Taschen/Rucksäcke, Tücher und andere Accessoires zählen zu Kleidung
  • geschenkte/geliehene Kleidung darf getragen werden
  • kaputte und dringend benötigte Kleidung darf ersetzt werden (z.B. Schuhe, Socken, Unterwäsche, etc.)
  • zusätzlich muss monatlich mindestens 1 Kleidungsstück aussortiert werden (Unterwäsche, Socken oder kaputte Kleidungsstücke zählen hier nicht!)
  • Dauer: 1 Jahr
  • Start: 01. Februar 2016

 

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