Monatsarchiv

Februar 2016

Alltag

Immer wieder sonntags #3

28. Februar 2016

Nachdem ich die letzte Woche damit verbracht habe die kranken Kinder zu pflegen, stand der Blog auch vorerst still. Für den Wochenrückblick habe ich aber doch noch Zeit gefunden.

Gesehen ein paar Onlinetutorials über Aquarelltechniken. 

Gelesen einige Beiträge über Aquarellkunst auf dem Blog Farbensammler

Gehört dass Peter lustig gestorben ist…Ein Stückchen Kindheit ging mit ihm.

Getan versucht dem Studentenkind die Ohrenschmerzen mit warmen Kartoffeln und Zwiebeln zu nehmen. Hat geklappt!

Gegessen Eintopf über Eintopf. Hier waren/sind alle krank! Und zum ersten Mal Brokkolisalat. Hat was!

Getrunken gaaaaaaanz viel Tee!

Gedacht ich muss mich endlich mal um das Geschenk zum 30. Geburtstag eines Freundes kümmern!

Gefreut über das Studentenbaby, das total auf Schmatzgeräusche abfährt 😀

Gespielt ein Krokodil-Höhlen-Abenteuer! 

Gelacht über das Studentenkind! Erkältungsbalsam auftragen ist schon eine lustige Angelegenheit.

Geärgert über mich und meine Ungeschicktheit. Leinöl vom Küchenboden zu entfernen ist nämlich sehr schwer.

Gelernt dass man den Einkaufszettel so schreiben sollte wie man im Supermarkt auch die Gänge abläuft.

Gekauft neue Pinsel und Vorzeichenstifte

Geklickt ganz viel Pinterest zur Inspiration für Geschenke zum 30ten Geburtstag

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

Wochenrückblick

Ohrenschmerzen sind die Hölle! Ich hätte am liebsten mitgeweint.

Wochenrückblick

Bei Spazierengehen hat das Studentenkind die ersten Frühlingsblühet entdeckt.

Wochenrückblick

Ordentliches Frühstück bevor es mit beiden kranken Kindern zum Arzt geht!

Wochenrückblick

Ein wenig Restverwertung

Wochenrückblick

Das Studentenkind hat die Maltafel wieder für sich entdeckt

Wochenrückblick

Ein Spaziergang mit dem Studentenbaby bei schönstem Sonnenschein

Wochenrückblick

Der Februar zeigt sich zum Schluss nochmal von seiner besten Seite!

Shopping

Geschenkideen Pt.2

22. Februar 2016

Gestern habe ich euch ja meine Geschenkideen für unser Baby vorgestellt. Heute folgt also die Ideenliste für den großen Bruder.

Kind-Wishlist zu Ostern

Unser Sohn, mittlerweile 5 Jahre alt, hat eigentlich schon allerhand an Spielsachen. Da er sich zur Zeit sehr für Kreative Beschäftigungsmöglichkeiten wie malen interessiert, wird er dieses Jahr sicherlich ein wenig Kreativspielzeug zwischen den Eiern finden. Die Schablonen von Djeco finde ich besonders toll, da sie flexibel und die Linien breit genug für Stifte sind. Findet man ja auch nicht so häufig. Dann habe ich noch ein Stempelset mit witzigen Monstermotiven und einen Satz Knete entdeckt. Seit langer Zeit wünscht er sich auch eine Bionicle-Figur von LEGO. Dieser Wunsch wird ihm sicherlich erfüllt. Mein Mann und ich haben irgendwann mal festgelegt, dass Geschenke zu Anlässen wie Ostern, Geburtstag oder Weihnachten grundsätzlich etwas Nützliches, etwas zum Lesen und etwas zum Spielen beinhalten sollten. Was zum Spielen wäre mit der Lego-Figur oder den Kreativspielsachen bereits erledigt. Fehlt noch etwas Nützliches. Da er letztes Jahr mit Fussball begonnen hat und die alten Fussballschuhe nun zu klein sind, wären neue Fussballschuhe angebracht. Eine Alternative wäre auch der Spiel- bzw. Aufräumsack von ZIZU (aktuell sogar mit Rabattaktion – nähere Infos unten). Ich hab solche Dinger ja schon oft auf Pinterest gesehen. Und da wir sowieso nie ohne Spielzeug das Haus verlassen, wenn wir Verwandtschaft oder Freunde besuchen, wäre so ein Teil unheimlich praktisch. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Nachtlicht. Bisher nutzen wir eine  herkömmliche Tischlampe. Da mir die aber viel zu hell ist und das komplette Zimmer ausleuchtet, ist so eine Nachtlampe eigentlich längst überfällig. Oder eine Schatzkiste. Wollte ich eigentlich schon zu seiner Geburt besorgen, um dort alle Erinnerungen für ihn zu sammeln. Schande über mein Haupt, dass bisher alles nur in einem alten Schuhkarton verweilt! Bleibt also nur noch etwas zum Lesen übrig. Schon seit EEEEwigkeiten möchte ich ein Buch von Dr. Seuss unser eigen nennen. Zwar kennen wir viele seiner Geschichten schon aus Filmen aber ein Buch fehlt noch in unserer Sammlung. Alternativ dazu würde aber auch ein Hörspiel-Set von “Peterson & Findus” eine tolle Beigabe sein. Zu guter letzt ist mir dann noch etwas dekoratives eingefallen. Unser Sohn hat letztens eine Vorstellung über Sternzeichen in unserem Planetarium angeschaut. Von den Sternzeichen war er ganz begeistert. Über ein Bild mit seinem eigenen Sternzeichen würde er sich also sicher freuen.

Ostern

Spielsack von ZIZU (bis 31.03.16 gibt’s 10% Rabat auf alle Bestellungen – nur 1x pro Kunde einlösbar, Code: 4NAIU1A2) // Hörspiel von “Peterson & Findus” // Knete von Oetinger // Sternzeichen-Karte von SONA-kreativ // Schatzkiste von Engel & Banditen // Buch von Dr. Seuss //Fussballschuhe von Adidas // Monsterstempel von Djeco // Nachtlicht von Haba // Schablonen von Djeco // Bionicle von LEGO

Grafik via Freepik

Alltag

Immer wieder sonntags #2

21. Februar 2016

Unser Wochenrückblick in einigen Momentaufnahmen.

Gesehen Die neue Folge von “The Walking Dead”. E N D L I C H !

Gelesen Zusammen mit dem Studentenkind eine Leinwand für sein Zimmer bemalt. 

Gehört ganz viel Radio

Getan Erste Entwürfe für mein neues Projekt entwickelt.

Gegessen Fisch Chop Suey. Gerade eben.

Getrunken Vanilla Coke. Und sie hat zum ersten Mal geschmeckt.

Gedacht Meine Häkeldecke wird wohl nie fertig.

Gefreut Über die Babynachricht von Freunden!

Gespielt Das Studentenkind hat unseren Besuch voll in Beschlag genommen und zusammen mit ihnen Memory und TipToi gespielt.

Gelacht Zusammen mit meiner Freundin über die Macken unserer Männer.

Geärgert Zusammen mit meiner Freundin über die Macken unserer Männer.

Gelernt Wie man die Ablendtaste meiner analogen Kamera benutzt und dass ich im Restaurant keine Experimente wagen sollte.

Gekauft Kraftpapier zur Kartengestaltung

Geklickt Frau Hölle. Ganz fabelhafter Blog für alle die Lettering, Doodles und viele andere schöne Dinge mögen. 2Kindchaos mit aufwühlenden Beiträgen über Kinderärzte und leidende Familien. Diverse englischsprachige Blogs über analoge Fotografie.

Und hier noch einige Bilder der vergangen Woche.

sonntags

Der neue Spielbalken kam an. Dem Studentenbaby gefällt’s.

sonntags

Die Woche beginnt mit sonnigem aber frostigem Wetter.

sonntags

Der Winter meldete sich Mittwoch zurück.

sonntags

Das Studentenkind möchte Schnee schippen. Wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Winter

Wochenrückblick

Hund und Kater genießen die Sonne.

sonntags

Wir bemalen eine neue Leinwand für das Kinderzimmer

sonntags

Ein unbeobachteter Moment

sonntags

Ein neues Kuscheltier ist bei uns eingezogen.

sonntags

Am Sonntag darf der Schlafanzug auch mal länger anbleiben.

sonntags

Die Woche wurde mit einem Geburtstagsessen im Chinarestaurant abgeschlossen.

Shopping

Geschenkideen Pt.1

21. Februar 2016

Ostern steht ja vor der Tür. Zeit um über kleine Geschenkideen nachzudenken. Bei diesem Fest scheiden sich ja die Geister. Soll man nun was schenken oder reichen denn nicht ein paar bemalte Eier und ein wenig Süßkram? Die Vorstellung von einem Osterfest nur mit bunten Eiern und einigen Schokohasen ist sehr schön, aber wir machen unseren Kindern auch gern Geschenke. Die Kids haben ja auch erst kurz vor Weihnachten Geburtstag und bekommen sehr wenig “mal so zwischendurch”. Da bietet sich an Ostern nochmal die gute Gelegenheit Geschenke zu machen. Kein Riesigen, sondern eher Kleinigkeiten oder Nützliches, was der Osterhase dann versteckt. Auch die Verwandtschaft, die bei uns sehr groß ist, schenkt den Kindern gern etwas. Dann lieber zu einem Anlass wie Ostern, anstatt ständig zwischendurch. Und da wir nicht den zwanzigsten Babybody oder die fünfzigste Dinofigur gebrauchen können, habe ich hier mal eine Ideenliste für das Baby zusammengetragen. Die Liste für das große Kind kommt dann morgen! Mal schauen was der Osterhase davon verstecken wird.

Baby-Wishlist zu Ostern

Obwohl wir für das Studentenbaby noch viel vom großen Bruder verwenden können, fehlen uns noch einige Sachen. So bin ich erst kürzlich auf das schöne Set für Wickelanwendungen von Juls gestoßen. Soetwas hatten wir beim Sohn überhaupt nicht. Da wurden einfach Handtücher umfunktioniert. besonders praktisch war das aber nicht, weil ständig immer alles verrutscht ist. Auch so eine Windeltasche, mit Platz für sämtliche Wickelutensilien für unterwegs, fehlt bisher. Unsere Wickeltasche tut’s zwar auch, allerdings ist der Henkel sehr unpraktisch und der Innenraum auch nicht so schön aufgeteilt. Und ich möchte auch nicht immer zwei riesige Taschen mit mir rumschleppen, wenn wir unterwegs sind. Da ist so eine Windeltasche schon recht praktisch. Kommen wir zur Deko! Auch wenn das Baby mittlerweile einige Monate alt ist, haben wir das Babyzimmer ein wenig vernachlässigt. Bisher erfüllt es nur seinen Zweck und bietet Platz für Kommode und Wickeltisch. Im Shop von Nanajuu bei Dawanda finden sich so einige schöne Artikel. Ach was sag ich da! Da ist alles schön! Die Girlande gefällt mir besonders gut. Hab ich so auch noch nie gesehen. Die Idee mit den schlichten Kugeln finde ich klasse. Auch das Namenposter mit dem Regenwolken-Print und das Wandbild-Set sind genau nach meinem Geschmack. Ansonsten fehlen uns nur noch Kleinigkeiten. Tausendkind hat ja unzählige schöne Teller, Bescher und Schalen. Beim Stöbern bei Dawanda habe ich noch diesen schönen Beißring entdeckt. Ich konnte mich gar nicht richtig entscheiden, welchen ich nun am schönsten finde.

Ostern

Wadenwickel von Juls // Filzkugel-Girlande von Nanajuu // Windeltasche von Glückspilzig // Trinklerntasse Fuchs von Lässig // Schüssel Elefant von Lässig // Namensposter von Nanajuu // Becher Flower von Rice // Schale von Engel. // Wandbilder-Set von Nanajuu // Holzbuchstaben von Herzerquicklich // Teller Jade Flower von Rice // Beißring von NiHaMa // Teller Prinzessin von Petit Jour

Grafik via Freepik

Familie

Brettspiele für und mit Kinder(n)

16. Februar 2016

Im Winter ist man ja wetterbedingt eher drinnen als draußen. Und da zur Zeit bei uns besonders miesepetriges Wetter ist, muss man sich ja Gedanken machen, womit man sich die Nachmittage so vertreibt. Jeder kennt sie und viele lieben sie auch. Brettspiele. Unser Sohn ist mittlerweile auch in einem Alter, wo man einfache Spiele mit ihm spielen kann. Es macht allen Spaß und ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für die ganze Familie.

Brettspiele und die Förderung sozialer Kompetenzen

Kinder lernen vor allem im und durch das Spiel. Weiß ja jeder. Aber die Vorteile von Brettspielen sind vielen ja gar nicht so bewusst, merke ich oft. Durch das gemeinsame Spiel lernen Kinder vor allem den Umgang mit anderen und sich selbst. Sie müssen beim gemeinsamen Brettspiel lernen mit Spannung, wenn sie selbst am Zug sind oder auch mit Langeweile, wenn sie beispielsweise nicht am Zug sind, umzugehen. Die Wahrnehmung und auch die Konzentration werden geschult, genauso wie das strategische und auch logische Denkvermögen. Sie lernen den Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Auch wenn das Verlieren, sicher zu den größten Herausforderungen (nicht nur für Kinder) gehört. Hier sollten sich vor allem die erwachsenen Mitspieler ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Bei einer Niederlage sollte mit Humor, Durchhaltevermögen und Zuversicht reagiert werden. Kinder lernen bei gemeinsamen Brettspielen auch, dass es Regeln gibt, die eingehalten werden. Und die Regeln gelten für alle gleichermaßen. Eine Art von Verlässlichkeit die für Kinder sehr wichtig ist. Brettspiele können das Gemeinschaftsgefühl und den familiären Zusammenhalt fördern.

Ich erinnere mich noch genau an unser erstes, richtiges Spiel mit unserem Sohn. Lotti Karotti. Simpel aber trotzdem spannend – auch für uns “Große”. Das Kind gewann die ersten Runden mit deutlichem Vorsprung. Die Freude war natürlich groß. Auch für uns als Eltern war es toll zu sehen, dass er so viel Spaß dabei hatte. Doch dann kam die erste Niederlage. Die Freude war wie weggeblasen. Stattdessen Wut und Empörung. Er verlor die Lust an dem Spiel. Behutsam erklärtem wir ihm, dass man nicht immer einfach aufhören kann, nur weil es mal unangenehm wird. Natürlich hat er das in dem Moment nicht gleich begriffen. Und natürlich war auch der Kummer über die eigene Niedelage nicht sofort vergessen. Aber durch das regelmäßige Spielen, hat er mehr und mehr gelernt mit seinen eigenen Misserfolgen umzugehen und anderen einen Sieg zu gönnen. Tränen fließen fast gar nicht mehr, wenn er mal verliert. 

Die Vorteile von Brettspielen in Sachen Sozialverhalten liegen also auf der Hand. Zudem können Kinder aber völlig neue Dinge entdecken. Je nach Spiel können Zahlen, Formen und Farben oder sogar die Uhr ablesen spielerisch näher gebracht werden.

Brettspiele

Das passende Spiel ist wichtig 

Damit den Kids aber nicht der Spaß verloren geht, ist es wichtig je nach Alter und Erfahrung (hinsichtlich von Brettspielen) des Kindes das passende Spiel auszusuchen. Dabei gilt es folgendes zu beachten:

  • je jünger und unerfahrener das Kind, desto simpler und leichter zu verstehen sollte das Spiel sein. Komplexe Spielaufbauten und Strategien überfordern schnell.
  • kurze und schnelle Spiele eigenen sich vor allem für kleine Kinder, die sich noch nicht über eine längere Zeit konzentrieren können
  • das Spiel sollte kindgerecht gestaltet sein. Ein farbenfroher Spielplan macht mehr Freude als ein schwarz-weiß-Brett
  • bei den Anforderungen sollte unbedingt auf die Fähigkeiten des Kindes geachtet werden. Wenn es notwendig ist, zählen zu können, so sollte das Kind es auch sicher beherrschen. Ansonsten geht der Spielfluss verloren und somit auch der Spaß
  • Regeln sind da um gebrochen zu werden. Nun ja, natürlich nicht ganz. Aber in gemeinsamer Absprache kann man einige Regeln zur besseren Spielbarkeit abändern oder ganz weglassen
  • Der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Wenn das Spiel zu langweilig wird oder dem Kind einfach nicht gefällt, sollte man nach einer Alternative schauen. Sonst geht womöglich die Lust am gemeinsamen Brettspiel verloren

 

Ob klassische Spiele wie “Dame” oder “Mensch-ärgere-dich-nicht” oder moderne Kinderspiele wie “Lotti Karotti” oder “Monopoly-Junior”. Es gibt eine riesige Auswahl. Wir haben mittlerweile schon eine kleine Sammlung mit Spielen aller Art. Uns macht es unheimlich Spaß uns gemeinsam am Tisch zu freuen und auch mal zu ärgern. Spielt auch gern Brettspiele mit euren Kids? Habt ihr Vorschläge welche auf keinen Fall in unserer Sammlung fehlen dürfen?

Alltag

Immer wieder sonntags #1

15. Februar 2016

Mit reichlich Verspätung kommt hier unser Wochenrückblick.

Gesehen Sicario und Maze Runner 2. Beide empfehlenswert!

Gelesen Harry Potter und die Kammer des Schreckens. Für Harry ist man nie zu alt!

Gehört Faschingsmusik beim Kita-Fasching

Getan Gelernt. Gelernt.Gelernt. Es ist Prüfungszeit…

Gegessen Pastinaken-Möhren-Pfanne mit Hähnchenfleisch (Rezept gibt’s hier). Die Gemüseretter-Box von Etepetete kam am Freitag und wurde Samstag gleich in ein leckeres Mittagessen verwandelt.

Getrunken Gaaaaaanz viel Kaffee…beding durch die Prüfungszeit!

Gedacht Was mache ich bloß wenn das mit dem Kitaplatz nicht klappt?

Gefreut Über das liebevolle Sonntagsfrühstück von Mann und Kind, mit gemaltem Bild und Blumen zum Valentinstag.

Gespielt Da das Wetter am Sonntag gar nicht zum rausgehen einlud, verbrachten wir den Nachmittag am Tisch mit Brettspielen.

Gelacht Über Papas Witze.

Geärgert Über meinen Mann. Der – meiner Meinung nach – zu lange Mittagsschlaf macht.

Gelernt Das Pastinaken ein tolles Gemüse ist und wir die schon viel eher hätten ausprobieren sollen.

Gekauft ein neues Fahrradschloss für das große Kind. Neue Aquarellfarben für mich.

Geklickt Google und Chefkoch.de auf der Suche nach Inspiration. Pastinaken waren uns bis Freitag nur als Bestandteil von Babybrei bekannt.

 

Und hier noch einige Bilder der vergangenen Woche

Wochenrückblick

Am Montag waren wir zum ersten Mal mit Baby und Fahrrad unterwegs. Es war super!

 

Wochenrückblick

Kuscheln mit dem Baby!

 

Wochenrückblick

Unsere Gemüseretterbox von Etepetete kam am Freitag. Tolle Sachen waren drin!

 

Wochenrückblick

Am Wochenende war Kitafasching. Ab der 10ten Elsa habe ich aufgehört zu zählen…

 

Wochenrückblick

Am Samstag wurde ein neues Gemüse ausprobiert. Pastinaken!

 

Wochenrückblick

Am Sonntag war Valentinstag. Mama und Baby durften zur Freude des Tages ausschlafen. Der Rest bereitete ein blumiges Frühstück zu.

 

Wochenrückblick

Studentenbaby saß auch mit am Tisch!

 

Wochenrückblick

Sonntag ist Familienzeit. Zeit für Brettspiele mit dem Studentenkind.

 

Muttergefühle

Jungsmama zu sein, ist manchmal schwer…

10. Februar 2016

Ich weiß nicht recht wie ich es sagen soll. Es steht ja schon im Titel. Jungsmama zu sein fällt mir nicht immer leicht, denn manchmal habe ich das Gefühl, den Bedürfnissen meines Sohnes nicht gerecht zu werden. Man hört ja oft, dass Jungen lauter, wilder und ungestümer seien als Mädchen. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus kann ich das so bestätigen. Unser Sohn und auch seine Kitakumpels sind fast alle durch die Bank weg sehr wilde Kerle. Nichts worüber man klagen müsste. Aber manchmal überfordert mich das. Oft ist es mir zu laut beim Spielen. Und oft weiß ich auch gar nicht wie ich mit ihm spielen soll. Er mag Dinos, Kämpfe und Crashbahnen. Es muss ordentlich krachen, KRAWUMM!!! und laut PENG!!! machen. Löwen und Tiger müssen erlegt werden. Autos bauen nur Unfälle. Und Ritter müssen in einer königlichen Schlacht eine neue Burg erobern. Ich kann damit recht wenig anfangen. Wenn es nach mir ginge, würden wir die Nachmittage bücherwälzend auf dem Sofa, bastelnd am Tisch oder mit einer Runde “Lotti Karotti” verbringen. Aber das ist ihm zu langweilig.

Neulich mochte er mit seinen großen Dinosaurierfiguren spielen. Und weil ich ahnte was genau er spielen wollte, sagte ich ohne nachzudenken: “Ich hab’ aber keine Lust mit Dinos zu spielen. Wollen wir nicht etwas anderes machen?” “Och Nööö!” Mit Tränen in den Augen und bitter enttäuscht, antwortete er mir: “Und warum habe ich die Dinos dann?!”

Es zerriss mir das Herz. Wie er vor mir stand, dieser kleine Mensch. In diesem Moment tat er mir so unglaublich leid. Weil ich selbst nur zu gut weiß, wie sich das anfühlt. Meine Eltern und auch Großeltern haben – soweit ich mich erinnern kann – nie so richtig mit mir gespielt. Vielleicht wussten sie damals auch nicht so recht wie. Aber weil ich noch genau weiß wie ich mich als kleines Mädchen fühlte, als die Antwort auf meine Frage nach einem gemeinsamen Spiel ein enttäuschendes “Nein” war, möchte ich, als seine Mutter, solche Gefühle nicht in ihm hervorrufen. Aber ich gehe einfach nicht in Rollenspielen mit gefräßigen T-Rex-Dinos und einem noch gefährlicherem “Spino” auf. Es bereitet mir schlichtweg keinerlei Freude. Ich komme mir blöd dabei vor – weiß nicht recht wie ich mitmachen soll. Und ich glaube mein Sohn merkt das. Zwar gebe ich mir Mühe, das Kreidezeit-Szenario mindestens genauso begeistert zu  spielen wie er, aber ich merke, dass ich nicht so ganz bei der Sache bin.

Jungsmama

Es ist nicht so, dass ich gar nicht gern mit ihm spiele. Basteln, Entdecken, Geschichten ausdenken und LEGO machen auch mir Spaß. Vor allem Letzteres könnte ich stundenlang machen.  Er leider nicht. Er braucht Action! Und das am liebsten von früh bis Abend. Es soll ja Eltern geben, die da leidenschaftlich gern mit machen. Die ihre Nachmittage ausschließlich den Interessen des Kindes widmen. Ich gehöre nicht dazu und schiele bewundernd zu den eben genannten aufopferungsvollen Eltern.

Als die Kleinkindzeit so langsam vorbeiging und man immer mehr merkte wie aktiv und energiegeladen er ist, dachten wir zunächst Sport würde einen Ausgleich schaffen. Hat nicht geklappt. Zweimal in der Woche und das Kind ist dennoch nicht ruhiger. Er ist wie er ist. Vielleicht liegt es am Winter. An den dunklen Nachmittagen, an denen man wetterbedingt nur zuhause hocken kann. Da macht sich das Problem besonders bemerkbar. Mit dem Frühling könnte es besser werden. Hoffe ich. Wenn wir wieder mehr draußen sind und er dort seine Energie herauslassen kann. Aber bitte nicht auf Spielplätzen. Die finde ich nämlich auch doof! Aber das ist ein anderes Thema. Jegliche Versuche seine Interessen in andere Bahnen zu lenken, schlugen fehl. Da wird gemotzt, geschmollt  und gebockt. Kann ich gut verstehen. Würde mich genauso ankotzen. Denn Spiele zu verweigern, die alle anderen Jungs aus seinem Umfeld spielen dürfen, ist schlichtweg nicht möglich oder besser gesagt unfair. Er gehört einfach zu diesen Kindern, die ständig Hummeln im Hintern haben. Wo der Mund nie still steht und ständig irgendwas irgendwo gefummelt werden muss. Ich glaub das hat er von mir. Sätze wie “Jetzt sitz doch endlich mal still!” hab ich zu genüge gehört.   Und auch ich fand es doof ständig ausgebremst zu werden oder immer alleine spielen zu müssen. Ich bemühe mich ja und versuche mit dem gleichen Feuereifer bei der Sache zu sein. Aber egal welche Rolle ich im Spiel dabei einnehme, es gelingt mir nicht. Es ist unauthentisch. Entweder ist mein Dinogebrüll nicht laut genug oder es ist erst gar kein richtiges Gebrüll. Pure Einfallslosigkeit meinerseits. Mittlerweile ist er in einem Alter wo das alleine spielen ganz gut klappt. Und ich muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich darüber freue. Denn das bedeutet weniger Diskussion und weniger schlechtes Gewissen. Ich frag mich oft, ob es da nur mir so geht!? Bin ich eine Rabenmutter, weil ich das kindliche Bedürfnis nach Kampfspielen und Verfolgungsjagden nicht erfülle? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht wie mein Sohn das in 15 Jahren sieht. Ob er es mir vorwirft, dass ich mich so angestellt habe oder ob er es verstehen wird.  Keiner kann mir sagen, an was er sich erinnert wenn er einmal als Erwachsener auf seine Kindheit zurückblickt. Da ich aber nicht möchte, dass seine Erinnerungen nur spielen ohne seine Eltern beinhaltet, gehe ich Kompromisse ein. Aber reicht ihm das? Denn schließlich weiß er ja nicht, dass er es in dem Punkt besser hat. Weil überhaupt mit ihm gespielt wird. Es ist ein Dilemma. Zwischen der mütterlichen Lustlosigkeit und der kindlichen Begeisterung für actiongeladene Beschäftigung.

Alltag

Vorsätze für 2016

8. Februar 2016

Der Januar ist nun schon wieder vorbei. Mein Gott, wo ist die Zeit hin??? Und nachdem die ersten Wochen im Jahr eher so vor sich hin gedümpelt sind, habe ich mich heute gefragt, was ich eigentlich von diesem Jahr erwarte. Mit fast Mitte Februar ist eigentlich schon zu spät für so eine Art von Beiträgen. Da ich aber – wie so oft – mal wieder zu spät dran bin, kommt hier jetzt meiner. Da wären wir schon beim ersten Vorsatz, dessen Umsetzung bisher nur semioptimal funktioniert hat.

1. Planung und Organisation

Ich muss definitiv an meinem Zeitmanagement arbeiten. Zwar schaffe ich es Termine pünktlich einzuhalten, aber nur unter großem Stress im Vorfeld. Ein wenig bessere Planung wäre da sehr hilfreich. Und weil Planung ohne Organisation nichts bringt, muss ich auch dort besser werden. An Tools und Strategien meine Zeit gut und effizient zu organisieren mangelt es bei mir nicht. Da wären To-Do-Listen, die ich regelmäßig schreibe aber so gut wie nie abhake. Oder Erinnerungen auf meinem Handy, die ich regelmäßig ignoriere oder auf stumm stelle. Das größte Problem besteht aber schon grundsätzlich darin, dass ich scheinbar schlecht planen kann. Denn wenn mal etwas minuziös von mir aufwendig durchdacht und geplant wurde, so erweist sich dieser grandiose Plan allzu oft als nicht praktikabel. Also was nützen als die Planungen, wenn ich sie gar nicht einhalten kann. Nach reiflicher Analyse, weiß ich jetzt auch wo der Haken ist! Die Puffer! Ich vergesse grundsätzlich Zeitpuffer einzubauen. Denn wenn ich denke, ein herkömmlicher Wocheneinkauf sollte innerhalb von 30 min. erledigt sein, so kann man mindestens von der doppelten Zeit ausgehen. Ganz zu schweigen von den Wegreiten, die ich ebenfalls nie berücksichtige…Nun ja, kurzum:

Vorsatz Nr. 1: realistischerer Zeitplan und effektivere Organisation des Alltags!

2. Prioritäten setzen

Ja, ja diese Problem macht sich vor allem während der Prüfungszeit bemerkbar.  Da muss plötzlich, ganz dringend und  sofort das Bad geputzt werden. Oder man hat ganz plötzlich zu Beginn der Prüfungszeit eine neue Serie für sich entdeckt…Ich denke jeder Student kennt das Problem. Anstatt für die Prüfungen zu lernen, sind andere Beschäftigungen auf einmal viel wichtiger. Und da mich diese Verhaltensweise schon während des ganzen Bachelorstudiums begleitet hat, möchte ich das ganze in diesem Jahr während des Masters nicht unbedingt fortführen.

Vorsatz Nr. 2: Zuerst erledigen was höchste Priorität hat. (Note to self: Und nein Putzen – es sei denn Oma kommt zu Besuch –  oder Binge Watching gehören nicht zu den obersten Prioritäten!)

3. Freizeitgestaltung

In den letzten Monaten habe ich mich vermehrt für Design vieler Art interessiert. Da wäre zum einen das Fotografieren. Es macht mir sehr viel Spaß den Alltag unserer Familie zu dokumentieren und daraus dann schöne Bildbände oder Geschenke für Freunde und Verwandte zu gestalten. Da ich aber nicht nur Foto an Foto reihen möchte, sonder das ganze ja auch schön aufgemacht sein sollte, habe ich mich ein wenig mit Grafikdesign beschäftigt. Das das aber ziemlich umfangreich ist und es noch viel zu lernen gibt, habe ich mir das als eines der Ziele für dieses Jahr gesetzt.

Vorsatz Nr. 3: Illustrieren lernen und und die ersten Kenntnisse weiter vertiefen. Vielleicht auch mit Hilfe von Online-Education-Plattformen.

4. Angefangenes beenden

Auf meinem Schreibtisch liegt ein kleines schwarzes Buch. Ich benutze es täglich und es ist gut gefüllt mit Ideen, Notizen, Infos uns vielen anderen Dingen. Eben was man so in ein  herkömmliches Notizbuch schreibt. Aber vom Schreiben allein passiert nix! Da stehen so viele Dinge drin, die unbedingt machen wollte will. Aber bisher wurde daraus nichts. Man könnte jetzt meinen als studierende Zweifach-Mama fehlt mir da die Zeit, aber wenn ich genau nachdenke, dann ist es das nicht. Es ist oftmals die Geduld,die mir fehlt um Begonnenes zu beenden. Oder manchmal fehlt auch einfach nur ein Anstupser um Ideen zu verwirklichen! das muss ich ändern!

Vorsatz Nr. 4: Einfach machen! Dinge anpacken und vor allem auch beenden!

Eigentlich bin ich ja kein Freund von diesen “guten Vorsätzen” aber der Januar hat mir mal wieder gezeigt, dass ich einiges an meinem Verhalten, nun ja – sagen wir mal –  optimieren kann. Ich muss nachhaltig etwas ändern. Für einen entspannteren Alltag und mehr Zeit für mich, die Kinder, für uns alle!

Off-Topic

365 Tage ohne neue Klamotten – ein Selbstversuch

2. Februar 2016

365 ohne Klamotten. Nein! Keine Angst! Ich werde fortan nicht nur noch nackt herumlaufen. Vielmehr werde ich mich nur auf die Sachen beschränken, die ich schon habe! Per Zufall sah ich auf Instagram von Leipzigmama von ihrem Experiment “365 Tage ohne neue Klamotten”. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von so einem Selbstversuch höre. Auch ein gewisser Hang zum Minimalismus, der sich so langsam in mir ausbreitet, lässt mich immer wieder mit dieser Aktion liebäugeln. Jetzt hab ich beschlossen: Ich mach das auch!

365 Tage ohne Klamotten

Ich war zwar noch nie sehr modeaffin, dennoch hat sich der Kleiderschrank über die Jahre mehr und mehr gefüllt. Mittlerweile passt auch nichts Neues mehr rein! Und weil er zu voll ist, habe ich auch kaum Lust ihn aufzumachen. Ich ziehe ohnehin fast nur dieselben Sachen an. Das sind so 5-10 Teile die regelmäßig im Gebrauch sind. Der Rest hängt da, weil man ihn irgendwann mal getragen hat oder weil man hofft es irgendwann mal tragen zu können. Ich hab also von allem viel zu viel. Und das stört mich. Ich möchte den kostbaren Platz in unserer kleinen Wohnung nur für die Sachen opfern die ich auch wirklich trage. Und da bisher alles ausmisten nichts half, weil ja auch ständig etwas neues dazukommt, starte ich jetzt diesen Selbstversuch. 365 Tage ohne neue Klamotten. Dreihunderfünfundsechzig!

Seltsamerweise fällt der Kleiderschrank meiner Kinder nicht so üppig aus. Nicht, dass sie zu wenig hätten – aber von zu viel kann bei ihnen auch nicht die Rede sein. Irgendwie siegt beim Kleiderkauf für die Kinder doch meistens die Vernunft, die beim Shopping für die Mutter irgendwie, ganz plötzlich verschwunden zu sein scheint. Damit mein Kleiderschrank aber nicht im Status Quo verweilt, muss unbenutztes aussortiert werden. Mindestens ein Teil pro Monat. Zugegeben, ich bin zwar noch skeptisch ob das so einfach klappen wird, wie ich mir das vorstelle, aber ich bin zuversichtlich. 

Die Regeln
  • es darf keine neue Kleidung gekauft werden
  • Taschen/Rucksäcke, Tücher und andere Accessoires zählen zu Kleidung
  • geschenkte/geliehene Kleidung darf getragen werden
  • kaputte und dringend benötigte Kleidung darf ersetzt werden (z.B. Schuhe, Socken, Unterwäsche, etc.)
  • zusätzlich muss monatlich mindestens 1 Kleidungsstück aussortiert werden (Unterwäsche, Socken oder kaputte Kleidungsstücke zählen hier nicht!)
  • Dauer: 1 Jahr
  • Start: 01. Februar 2016

 

<a href=”http://www.bloglovin.com/blog/14382573/?claim=ykarhzjrkhw”>Follow my blog with Bloglovin</a>

Gesellschaft

Danke für eure Arbeit!

2. Februar 2016

Nachdem ich in den letzten Wochen vermehrt negative Erfahrungsberichte über Kitas gelesen hab (u. a. “hier” und “hier” ), dachte ich, es ist an der Zeit mal etwa positives zur Diskussion beizutragen. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich die erwähnten Erfahrungen nicht ernst nehme oder relativieren möchte. Ich bin selbst schockiert, dass solche Dinge, wie sie geschildert wurden, noch immer in vielen Einrichtungen gang und gäbe sind.

Danke! Danke für euren täglichen Einsatz und euer Engagement. Auch wenn es nicht immer einfach mit uns Eltern ist, so habt ihr doch stets ein offenes Ohr für uns und steht bei Problemen an unserer Seite. Ihr geht auf uns ein so gut ihr es könnt. Dafür möchte ich mich bei euch bedanken. Wir können von Glück reden einen Platz in einer Einrichtung wie unserer bekommen zu haben. Seit Jahren besucht unser Kinder nun schon diese Kita. Und seit Jahren fühlt es sich dort wohl. Schon der erste Eindruck war mehr als vielversprechend. Das Konzept, die Ausstattung und das Personal haben uns von Anfang an überzeugt. 

Danke

Wir haben uns damals für eine frühzeitige Aufnahme unseres Kindes entschieden. Ein komplettes Babyjahr kam für uns nicht in Frage. Zum einen, weil ich mein Studium wieder aufnehmen wollte und zum anderen weil es keine finanziellen Alternativen gab. Aus diesem Grund war die Qualität der Betreuung umso wichtiger. (Generell sollte Kinderbetreuung natürlich qualitativ hochwertig sein, bei Babies ist aber vor allem die Bezugsperson von Bedeutung!) Noch während ich schwanger war, stellte ich den Antrag in der Kita. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich mich gar nicht nach Alternativen umgesehen habe. Zu dem damaligen Zeitpunkt habe ich mich kaum mit Kinderfremdbetreuung und ihren konzeptionellen Unterschieden auseinandergesetzt. Das scheint aus heutiger Sicht ein wenig naiv. War es auch! Kinderbetreuung durch Andere sollte gut überlegt und ausgesucht werden. Wir hatten Glück, dass bei uns alles so gut geklappt hat! Das erste Kennenlernen mit der Bezugserzieherin und den anderen Erziehern der Gruppe erfolgte somit noch vor der Geburt des Kindes. Auch hier hatten wir gleich zu Beginn ein gutes Gefühl. Als dann die Eingewöhnung losging, bekam ich dann auch einen Einblick in die Abläufe und die Arbeit der Betreuer. Insgesamt dauerte unsere Eingewöhnungszeit drei Wochen. Während dieser Zeit wurde sehr behutsam mit mir als Mutter und auch mit meinem Kind umgegangen. Uns wurde die Zeit eingeräumt, die wir brauchten um uns an die Umstände zu gewöhnen. Denn Eingewöhnung ist nicht nur für das Kind da. Sondern auch für die Eltern, die lernen müssen ihr Kind loszulassen und zu vertrauen, wenn sie es in fremde Hände geben. Keine abwertenden Kommentare, die auf Überbehütung anspielten. Keine komischen Blicke wenn man doch noch nicht bereit war das Kind abzugeben. Stattdessen Verständnis! Die Eingewöhnung verlief bei uns problemlos. Und auch die Zeit danach war recht unauffällig. Wir bekommen täglich (ohne Fragen zu müssen) bei der Verabschiedung ein Feedback, wie unser Kind den Tag erlebt hat. Für mich persönlich sehr wichtig, denn immerhin verbringt das Kind einen Großteil seiner Zeit in der Kita. Da möchte ich schon gerne wissen wie. Aus Gesprächen mit befreundeten Eltern weiß ich, dass das nicht selbstverständlich ist. Es gab bei uns öfters mal die Situation, wo auf mindestens einer Seite Redebedarf bestand. Als unser Kind innerhalb der Kita die Gruppe entsprechend der Altersaufteilung wechselte, kam es kurz danach zu einigen Erzieherwechseln. Die meisten Kinder freuten sich auf den bevorstehenden Gruppenwechsel. So auch unseres. Es war stolz endlich zu den “Großen” zu gehören. Als wir uns endlich nach einigen Wochen in der Gruppe zurechtfanden, stand allerdings schon wieder eine große Veränderung bevor. Die Erzieherin unseres Kindes fiel krankheitsbedingt aus. Und das sehr lange. Ein Ersatz war schnell gefunden. Glücklicherweise haben wir uns gut und schnell aneinander gewöhnt. Allerdings waren wir mit der Kommunikation der Umstände weniger zufrieden. Wir haben erst sehr spät von dem Erzieherwechsel erfahren. Letztendlich hätte ein früheres Gespräch nichts an der Situation geändert, aber ein wenig mehr Vorlauf hätte uns als Eltern gut getan. Wir haben unseren Unmut darüber aber offen angesprochen und hofften auf Verständnis. Das bekamen wir auch. So wie eine Entschuldigung. Am wichtigsten war aber, dass sich unser Kind  mit den Neuerungen wohl fühlte. Das tut es! Es geht sehr gern in die Kita.

Bisher wurden unsere Anliegen immer mit der notwendigen Ernsthaftigkeit behandelt. Selbst bei Kleinigkeiten! So gab es vergangenen Sommer eine konkrete Situation, die uns als Eltern sehr beschäftigt hat. Wir brauchten einen kompetenten pädagogischen Ansprechpartner. Und den fanden wir auch sofort in der Bezugserzieherin unseres Kindes. Noch am gleichen Tag konnte ich während der Mittagspause zum Gespräch in der Kita vorbeischauen. Ich ging mit dem Gefühl nach Hause, dass wir als Eltern ernst genommen wurden und unser Anliegen mit der notwendigen Diskretion behandelt wurde. Grundsätzlich funktioniert die Kommunikation in unserer Kita zwischen Eltern und Erziehern sehr gut. Allerdings gibt es auch hier, wie überall, Ausnahmen. Wir haben bisher immer alles angesprochen, was uns gestört hat.  Denn man muss dem Gegenüber ja auch die Chance geben Dinge zu ändern. Bisher hat das immer sehr gut funktioniert. Zusammenfassend können wir als Eltern sagen, dass die kleinen Probleme, die hin und wieder auftraten, fast ausschließlich die Kommunikation zwischen Eltern und Personal betraf. Der Umgang mit den Kindern, die Tagesgestaltung sind qualitativ sehr hochwertig. Ich sehe mein Kind in guten Händen.

Wir sind mit der Arbeit unserer Kita mehr als zufrieden. Und vor allem dankbar, dass es sie gibt. Wir sagen Danke an euch Erzieher, die ihr jeden Tag aufs Neue unseren Kindern einen schönen Tag bereitet und die Trennung von den Eltern so angenehm wie möglich gestaltet. Wir sagen Danke dafür, dass ihr einen Beruf gewählt habt, der nicht immer die Anerkennung bekommt, die er verdient hat. Wir als Eltern wissen eure Arbeit sehr zu schätzen. Für uns und unser Kind seit ihr nicht  einfach nur “Dienstleister” sondern ein zweites zuhause. Danke, dass ihr es so schön macht!

 

 

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Diese Website verwendet Cookies von Google, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie du die Website verwendest, werden an Google weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen